Lübben: barrierearm in die Zukunft!

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Auf den Weg in eine barriereärmere Wohnkultur hat die GWG Lübben eG in den vergangenen Monaten eine weitere wichtige Etappe für ein soziales, ökologisches und generationsübergreifendes Wohnen in Lübben-Nord abgeschlossen.

Die Kellergeschosse der Häuser in der Theodor-Fontane-Straße 1-24 (ca. 240 Wohneinheiten) wurden durch neu geschaffene Hintereingänge mit zusätzlichen Wegen barrierefrei erschlossen. Gleichzeitig sind alle Zuwegungen zu den straßenseitigen Hauseingängen erneuert und mit ausreichenden Abstellmöglichkeiten für Fahrräder ergänzt worden. Soweit baulich möglich, wurden Stufen von der Straße bis zum Hauseingangsbereich reduziert oder ganz beseitigt.

Mit neuen Verbindungswegen und einen generationsübergreifenden Spielplatz, der über neun Outdoor-Fitnessgeräte verfügt, ist jetzt eine neue Vernetzung zwischen den Häusern Heinrich-von-Kleist-Straße bzw. Theodor-Fontane-Straße und zur umliegenden Infrastruktur hergestellt. An strategischen Punkten wurden Seniorenbänke und Sitzgruppen aufgestellt, die Kontaktmöglichkeiten außerhalb der Häuslichkeit begünstigen.

Die Begegnungsstätte für junge und alte Mitglieder der Genossenschaft unter freiem Himmel ist eine ideale Ergänzung zum Mietertreffpunkt in der Heinrich-von-Kleist-Straße, der im nächsten Jahr erweitert werden soll und wird zukünftig auch von der Volkssolidarität genutzt wird. Das ansprechende Ambiente wird durch eine angemessene und pflegeleichte Begrünung sowie topografischen Gestaltungen unterstützt, die in den kommenden Wochen fertiggestellt wird.

Das Thema Sicherheit lag der Genossenschaft bei der Planung besonders am Herzen. Ein neues Beleuchtungskonzept im Außenbereich sorgt für den sicheren Zugang auch bei Nacht. Hochwertige Kellerzugangstüren, die den empfohlenen Einbruchschutz der Polizei entsprechen, sorgen für einen ausreichenden Schutz vor ungebetenen Gästen. Diese schließen nach dem Öffnungsvorgang automatisch und sind durch den Einbau sogenannter „Panikschlösser“ von außen ohne Schließvorgang nicht mehr zu öffnen. Alle Bewohner können die neuen Hintereingangstüren bequem mit dem vorhandenen Haustürschlüssel bedienen.

Für Mieter aus Hausaufgängen, in denen durch die Heizungsanlagen weniger Raum für die Unterbringung von Fahrrädern zur Verfügung steht, werden im Außenbereich zusätzliche Fahrradhäuser gebaut. Auch bei der Nutzung der Kellerräume gab es mit der veränderten Erschließung einige Neuheiten. Die großzügigen „alten“ Trockenräume sind jetzt die „neuen“ Fahrradkeller mit einem einheitlichen Fahrradstellplatzsystem. Die „ehemaligen“ Waschküchen sind die „neuen“ Trockenräume, in denen Bodeneinläufen verschlossen, wasserführende Leitungen bei Bedarf ausgetauscht und der Anstrich von Wänden und Böden erneuert wurden.

Ein ansprechendes und pragmatisches Beleuchtungskonzept mit energiesparenden LED-Leuchtmitteln, Bewegungsmeldern und Zeitschaltungen sorgt für eine sichere Durchquerung beim Betreten der Kellerräume vom neuen Kellerhinterausgang aus bis zum Treppenhaus.

Seit 2010 wird das Wohngebiet Lübben-Nord mit dem Kooperationspartner Volkssolidarität zu einem sozialen, barriereärmeren und ökologischen Quartier für Jung und Alt nachhaltig umgestaltet. Insgesamt umfasst das Gebiet ca. 340 Wohnungen und ist das größte Wohnquartier der Genossenschaft.

Ansprechpersonen

 Mieke Goldhahn
Mieke
Goldhahn
Referentin
Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
T +49 (30) 89781 - 127