Brandenburgs neue Infrastrukturministerin Jutta Lieske hat am Rande einer Tagung die Ergebnisse der Stadterneuerung und des Stadtumbaus während der vergangenen 20 Jahre gewürdigt.
Bei der Eröffnung einer Tagung zum Neubeginn der Stadterneuerung unter den Vorzeichen der kommunalen Demokratie vor 20 Jahren bezeichnete Lieske die breite und aktive Beteiligung der Bürger hat dazu als eine zentrale Voraussetzung der erfolgreichen Stadterneuerung. Der Verfall wertvoller Bausubstanz habe gestoppt werden können. Heute seien die Innenstädte weitgehend saniert und die Wohn- und Lebensbedingungen deutlich verbessert. "Es gibt einen deutlichen Trend in Brandenburg, die Menschen honorieren diese Entwicklung und wohnen wieder gerne in den Innenstädten."Die Städtebauförderung habe seit 1990 maßgeblich dazu beigetragen, wertvolle historische Bausubstanz vor dem drohenden Verlust zu bewahren sowie viele Gebäude, Straßen und Plätze zu sanieren. Zwischen 1991 und 2009 seien in der Städtebauförderung von Bund, Land und den Kommunen rund 3,6 Milliarden Euro investiert worden. In der Wohnraumförderung habe man zwischen 1991 bis 2009 gut fünf Milliarden Euro - überwiegend als Darlehen - bewilligt.Dank des kombinierten Einsatzes verschiedener Förderprogramme seien die Städte heute wieder liebens- und lebenswerte Mittelpunkte im Land. Mit der Rettung vieler wichtiger Denkmale hätten die Städte auch ihre touristischen Highlights wieder gewonnen."Stadterneuerung und Stadtumbau bleiben auch zukünftig eine Schwerpunktaufgabe des Landes und der Kommunen. Ziel ist es, unsere Städte für nachfolgende Generationen zu gestalten. Dabei wollen wir die Bedürfnisse der Menschen damit in Einklang bringen, was für Wirtschaft, Industrie und Ökologie erforderlich ist. Dabei wird die Landesregierung die Kommunen auch weiterhin unterstützen", betonte Jutta Lieske vor rund einhundert Vertretern aus Kommunen und von Verbänden.