Lichtenberg Open ART: 500 m² großes Fassadenkunstwerk für Berlin-Lichtenberg

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Wenige Wochen nach den ersten „Pinselstrichen“ an der Fassade der Landsberger Allee 228 ist Berlin-Lichtenberg um ein Fassadenkunstwerk reicher. Innerhalb von nur vier Wochen brachte das US-amerikanischen Künstlerduo JBAK, bestehend aus James Bullough und Addison Karl, seinen Entwurf an die Wand. Drei überdimensionale menschliche Figuren symbolisieren die kulturelle Vielfalt Lichtenbergs und Berlins.

Dabei spiegelt deren vertikale Anordnung die traditionelle Konstellation eines „Totem“ wider, das für Gemeinschaft und Familie steht. Die fotorealistische Malweise kommt durch die Interaktion der Figuren mit der Architektur des Gebäudes besonders zur Geltung. Mittels Schattierungen erzeugen die Künstler die Illusion, dass sich die Personen von der Wand lösen und sich an diese anlehnen.

Entstanden ist das Kunstwerk im Rahmen der Kunst- und Bildungsinitiative Lichtenberg Open ART (LOA Berlin), die von der HOWOGE Wohnungsbaugesellschaft ins Leben gerufen worden. Ziel der Initiative ist es, Kunst in das Stadtbild zu integrieren und neue Perspektiven zu öffnen. Dabei ist ein wichtiges Anliegen, die Bürger an der Entstehung von Kunst teilhaben zu lassen und insbesondere Kindern und Jugendlichen die Möglichkeit zu geben, kreative Ideen zu entwickeln. Neben der Gestaltung der großen, bis zu 500 Quadratmeter großen Häuser-Fassaden durch renommierte Künstler sind die Nachwuchsförderprogramme LOA Talents und LOA Kids wesentliche Bestandteile der Initiative.

LOA Berlin startete im Jahr 2012 mit dem ersten Fassadenkunstwerk von Christian Awe an der Frankfurter Allee 192. Mit dem Werk des amerikanischen Künstlerduos JBAK wurde die Galerie in diesem Jahr fortgesetzt. Über das nächste Fassadenkunstwerk können sich die Lichtenberger im kommenden Jahr freuen.