Das von der Bundesregierung verabschiedete Klimaschutzprogramm (der BBU berichtete) sieht unter anderem vor, die wirtschaftlichen Anreize zur Nutzung erneuerbarer Energien im Gebäudebestand zu verstärken, etwa durch das "Marktanreizprogramm" oder das Programm "Solarthermie2000" der KfW. Bereits heute erzeugen rund fünf Millionen Quadratmeter Solarkollektorfläche umweltfreundlich Solarwärme und Warmwasser, davon über 200.000 Quadratmeter in größeren Anlagen mit mindestens 20 Quadratmeter pro Anlage, wie sie auf Mehrfamilienhäusern eingesetzt werden.
Vor dem Hintergrund der guten Erfahrungen von Wohnungsunternehmen mit thermischen Solaranlagen hat der GdW mit Unterstützung des Bundesindustrieverband Deutschland Haus-, Energie- und Umwelttechnik (BDH) die Arbeitshilfe „Nutzung von Solarenergie bei der nachhaltigen Modernisierung von Wohnungsbeständen“ erstellt. Sie fasst die konkreten Erfahrungen der Wohnungsunternehmen bei der Nutzung von Solarenergie im Rahmen von Modernisierungsvorhaben zusammen und hilft mit Checklisten und Informationen bei der Entscheidungsfindung. Die Arbeitshilfe kann im Internet unter www.gdw.de kostenlos heruntergeladen werden.