LANDESREGIERUNG BRANDENBURG BESCHLIESST LEITLINIEN ZUR SENIORENPOLITIK

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"Alt werden im Land Brandenburg", unter dieser Überschrift hat die Landesregierung Brandenburg ein 42-seitiges Konzeptpapier beschlossen, das aus dem Demographiebericht der Landesregierung abgeleitet worden ist. Ältere Mitbürger seien nicht mehr als eine mehr oder weniger homogene Gruppe anzusehen, die vor allem aus Empfängern gesetzlicher Leistungen wie Rente und Pflege bestehe, heißt es in dem Konzept. Vielmehr müsse sich die Wahrnehmung durchsetzen, dass die Seniorinnen und Senioren mindestens drei verschiedene Bevölkerungsgruppen bildeten, die durch ebenso differenzierte Lebenslagen, Lebensstile und Bedürfnisse charakterisiert seien, wie andere Altersgruppen auch. Daraus würde deutlich, dass unter älteren Menschen vielfältige Potentiale vorhanden seien, die es für das Gemeinwohl zu aktivieren und zu nutzen gelte.Auf der einen Seite würden sich der Dienstleistungssektor, das produzierende Gewerbe, die Gesundheitswirtschaft sowie Bildungs- und Kultureinrichtungen auf eine ältere Klientel einstellen und aufgrund der noch relativ guten finanziellen Leistungsfähigkeit, insbesondere der aktiven "Alten", die Alterung der Bevölkerung durchaus als Chance begreifen. Andererseits blieben jedoch auch andere Bereiche, für die unter schwierigen wirtschaftlichen und finanziellen Bedingungen tragfähige Lösungen gefunden werden müssten, wie zum Beispiel für die Rentenversicherung, die medizinische Versorgung und die für das Alltagsleben älterer Menschen benötigte Infrastruktur, insbesondere in den ländlichen Gebieten.Die seniorenpolitischen Leitlinien der Landesregierung hätten damit das Ziel, aufbauend auf bereits vorhandenen fachpolitischen Ansätzen der Ressortministerien der Landesregierung einen Rahmen für das politische Handeln sowie für die Gestaltung und Begleitung des gesellschaftlichen Wandels in der Folge der demographischen Entwicklung zu setzen und soweit möglich, auch Orientierung für Kommunen, Verbände, Unternehmen und andere wesentliche Akteure sowie die Seniorinnen und Senioren selbst zu bieten.Gleichzeitig wolle man damit die Zusammenarbeit der Ministerien fördern, da den Folgen des demographischen Wandels im Querschnittsbereich Seniorenpolitik nicht durch Einzellösungen, sondern nur im Kontex mit anderen Politikfeldern durch ein Ressort übergreifendes Denken und Handeln unter Beteiligung der Öffentlichkeit begegnet werden könne. An der Umsetzung der Leitlinien würden viele Akteure beteiligt sein, heißt es weiter. Landkreise, Städte und Gemeinen, Wohlfahrtsverbände, öffentliche und private Anbieter von Dienstleistungen, Unternehmen und nicht zuletzt die Seniorinnen und Senioren selbst. Im Mittelpunkt stehen neun Leitlinien für die Seniorenpolitik, die mit neun Handlungsfeldern konzeptionell untersetzt worden sind. Die Leitlinien können als PDF-Datei im Internetangebot des BBU abgerufen werden. Des  Weiteren steht das vollständige Konzept der Landesregierung als PDF-Datei zum Download zur Verfügung. Leitlinien zur Seniorenpolitik der Landesregierung Brandenburg Leitlinien Seniorenpolitik-Präambel

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1C846_seniorenpolitische_leitlinien
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1C84A_leitlinien_seniorenpolitik
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