LANDESBEAUFTRAGTER FÜR BEHINDERTE NIMMT BEI GEWOSÜD AUFZÜGE IN BETRIEB

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In den Beständen der Gemeinnützigen Wohnungsgenossenschaft Berlin-Süd eG (GeWoSüd) im Lindenhof nahm Martin Marquard, Beauftragter des Landes Berlin für Menschen mit Behinderungen, am 19. Mai zwei Senkrechtaufzüge in Betrieb, durch die 81 Wohnungen barrierefrei erreichbar wurden. BBU-Vorstandsmitglied Ludwig Burkardt beglückwünschte das Mitgliedsunternehmen zu dieser Leistung: "Dieser Erfolg zeigt einmal mehr das ständige Engagement der Wohnungswirtschaft, allen Bevölkerungsgruppen den bestmöglichen Wohnkomfort anzubieten." Die Genossenschaft GeWoSüd sei dabei, ihre Bestandswohnhäuser zumindest barrierearm umzugestalten, erklärte deren Vorstandsvorsitzender Norbert Reinelt. Auch bei dem Hochhaus in der Lindenhofsiedlung in Schöneberg habe man sich ohne Not, aber proaktiv für den Einbau der 30.000 Euro teuren Lifte entschieden. Marquard lobte diese Weitsicht in Bezug auf die demografische Entwicklung der Gesellschaft mit immer mehr älteren Menschen. Da die Kosten von den Gesellschaften selbst zu tragen sind, regte Marquardt an, politisch darüber nachzudenken, ob die Herstellung von Barrierefreiheit öffentlich gefördert werden könne. Barrierefreiheit entwickle sich zu einem gesellschaftlichen Qualitätsmerkmal, an dem niemand mehr vorbei komme. Die GeWoSüd habe das erkannt und setze für die gesamte Wohnungswirtschaft in Berlin ein deutliches Zeichen, es ihr nach zu tun.Dem Thema des alten- und behindertengerechten Wohnens hat sich die GeWoSüd bereits vor Jahren angenommen. 2002 wurde die als Mehrgenerationenhaus geplante Wohnanlage in der Tempelhofer Friedrich-Wilhelm-Straße 59 fertig gestellt, die sich u.a. durch barrierefreie Wohnungen auszeichnet. Der nächste Senkrechtlift wird in der Lankwitzer Charlottenstraße 25 angebaut.