KWG Senftenberg setzt auf familienbewusste Personalpolitik

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Die Kommunale Wohnungsgesellschaft mbH Senftenberg (KWG) und ihr Tochterunternehmen, die Baureparaturen-Modernisierungs- und Ausbau GmbH Senftenberg (BMA) bieten jungen Eltern flexible Arbeitszeiten, Teilzeitmodelle oder Hilfen beim Wiedereinstieg an. Die Beschäftigten erhalten passgenaue Angebote, bei denen die Unternehmensziele und Mitarbeiterinteressen in die Balance gebracht werden, so dass beide Seiten davon profitieren.

Die Geschäftsführer Roland Osiander und Matthias Braunwarth gehen, wo es möglich und sinnvoll ist, auf die Wünsche der Mitarbeiter ein, um die Motivation hoch zu halten, ohne aber die Hauptaufgabe, vernünftige Arbeit und guter Dienstleister für die Mieter zu sein, aus dem Auge zu verlieren. Unter der Devise „geben und nehmen“ ist es in beiden Unternehmen möglich, Beruf und Familie miteinander zu verbinden.

Wie das konkret aussieht, zeigt ein Beispiel aus der Praxis. Sandra Zsolna (33 Jahre) mit Charlotte (6 Jahre) und Emma (1 Monat): „Nach einem Praktikum habe ich Ende 2012 in der Buchhaltung der BMA angefangen. Durch die flexiblen Arbeitszeiten konnte ich den Tagesablauf mit einem Kleinkind immer sehr gut meistern. Durch ein bewährtes Gleitzeitsystem ist es möglich, sich an die Schließzeiten des Kindergartens und des Hortes anzupassen oder dieses bei anliegenden Arztbesuchen in Anspruch zu nehmen. Bei kurzfristigen Erkrankungen der Kinder ist es jederzeit möglich, Überstunden in Form eines Gleittages "abzubummeln", ohne dass man sich gleich krankschreiben lassen muss.“

Michael Friebel, Vorsitzender des Betriebsrates der BMA, sagt dazu: „Familienfreundlichkeit ist ein Wettbewerbsvorteil und wird so zu einem wichtigen Argument nicht nur für Beschäftigte, die ihrem Unternehmen treu bleiben, sondern auch für Bewerber, die künftig im Unternehmen arbeiten wollen. Maßnahmen zur Familienfreundlichkeit dankt die Belegschaft durch Loyalität und Motivation. Der Firma selbst nutzen sie schon allein durch die Senkung betreuungsbedingter Fehlzeiten.

In „Familienbetrieben“ kehren mehr Beschäftigte im Anschluss an die Elternzeit in den Beruf und schneller an ihren alten Arbeitsplatz zurück. Die Bindung der Beschäftigten an das Unternehmen wächst erheblich. Für Beschäftigte mit Familie bedeutet Familienfreundlichkeit vor allem weniger Stress. Hiervon sind nach wie vor hauptsächlich Frauen betroffen, denn sie tragen immer noch den Großteil der Erziehungsaufgaben und damit der „Vereinbarkeitsorganisation“. Sind sie entspannter, wirkt sich das auch auf ihre Arbeit aus.“