In den Betrieben des Bauhauptgewerbes in Berlin und Brandenburg verschlechterte sich im ersten Quartal 2009 die Auftragslage gegenüber dem Vorjahresquartal spürbar. Auch der baugewerbliche Umsatz ging um mehr als zehn Prozent zurück.
Wie das Amt für Statistik Berlin-Brandenburg informierte, ging der baugewerbliche Umsatz in den Berliner Betrieben des Bauhauptgewerbes mit 20 und mehr Beschäftigten von Januar bis März 2009 auf 277,9 Mllionen Euro zurück. Gegenüber dem Vorjahreszeitraum bedeutet dies einen Rückgang um 11,2 Prozent. Der baugewerbliche Umsatz je Beschäftigtem verringerte sich um 14,1 Prozent. Die Auftragslage verschlechterte sich um 17,1 Prozent (231,6 Millionen Euro). Lediglich die Beschäftigtenzahl stieg um 3,4 Prozent auf durchschnittlich 8.576 tätige Personen pro Monat. Auch im Land Brandenburg sank der baugewerbliche Umsatz von Januar bis März 2009 in den brandenburgischen Betrieben des Bauhauptgewerbes mit 20 und mehr Beschäftigten, und zwar um 12 Prozent auf 303,6 Millionen Euro. Die Auftragseingänge gingen um 11,3 Prozent auf 373,8 Millionen Euro zurück. Die Beschäftigtenzahl verringerte sich um 4,2 Prozent auf durchschnittlich 15.150 tätige Personen pro Monat. Damit einhergehend verringerte sich der baugewerbliche Umsatz je Beschäftigten um 8,1 Prozent auf 20.039 Euro.