In den letzten Jahren hat die Stromerzeugung in Kraft-Wärme-Kopplungs-Anlagen (KWK) sowohl in Berlin als auch in Brandenburg deutlich zugenommen. Wie das Amt für Statistik Berlin-Brandenburg anlässlich der Berliner Energietage bekannt gab, stieg die Bruttostromerzeugung in KWK seit dem Jahr 2007 in Berlin um 22,2 Prozent auf 57.847.738 Gigajoule und im Land Brandenburg um 21,6 Prozent auf 25.875.076 Gigajoule.
Mit einem Anteil von 86,8 Prozent an der Bruttostromerzeugung in Kraftwerken der allgemeinen Versorgung kommt der KWK in Berlin eine deutlich höhere Bedeutung zu als im Land Brandenburg, in dem 18,8 Prozent des erzeugten Stromes in KWK erzeugt werden.Aufgrund der gekoppelten Erzeugung von Strom und Wärme kann in KWK ein deutlich höherer Nutzungsgrad erzielt werden. Im Jahr 2010 konnten in der ungekoppelten Stromerzeugung 34,9 Prozent (Berlin) bzw. 36,0 Prozent (Brandenburg) der eingesetzten Primärenergie in nutzbare Energie (Strom) umgewandelt werden. In KWK der allgemeinen Versorgung wurden 79,1 Prozent (Berlin) und 74,2 Prozent (Brandenburg) der Primärenergie in Strom umgewandelt.
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