KLEINE GENOSSENSCHAFT MIT GROSSEM MUT: NEUBAU IN NEURUPPIN

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Am 11. Dezember 2012 wurde in Neuruppin Richtfest gefeiert, nun nimmt der Neubau der Grundstücks- und Wohnungsbaugenossenschaft (GWG) Form an: Von den 23 Wohnungen ist nur noch eine Wohnung frei. Ab August 2013 können die Mieter einziehen. Mit 23 Wohnungen in einer Größe von 60 bis knapp 100 Quadratmetern erweitert die GWG ihren Bestand um beinah zehn Prozent: Bislang verwaltete die im Jahr 1910 als Beamten-Wohnungsverein gegründete Genossenschaft 271 Wohnungen. Der Innenbau des Neubaus geht voran und ist durch die Trockenbauer, Maler und Fliesenläger belebt. Alle Wohnungen werden mit dem Fahrstuhl erreichbar sein, sechs sind vollkommen barrierefrei. BBU-Vorstandsmitglied Maren Kern beglückwünschte die GWG zu ihrem Neubau: "Das starke genossenschaftliche Neubauengagement ist eine sehr gute Nachricht. Denn für Genossenschaften sind Wohnungen viel mehr als nur eine Unterkunft. Dem demographische Wandel und der geänderten Nachfrage nach Wohnraum in Brandenburg wird mit diesem moderne Neubau der GWG Rechnung getragen."Die Genossenschaftsmitglieder stehen dem Bauvorhaben positiv gegenüber. Mit einem Investitionsvolumen von 2,9 Millionen Euro ist das neue Haus auch ein beachtlicher Schritt für die kleine Genossenschaft im brandenburgischen Neuruppin, ohne die Zustimmung der Genossenschaftler wäre das Neubauvorhaben auch nicht durchzusetzen gewesen. "Bisher sind 1, 5 Millionen Euro verbaut, damit liegen wir sehr gut im Bauplan", sagten die beiden Vorstände Franka Delert und Marina Stoltz. Ab 1. August 2013 werden die neuen Bewohner einziehen und auch die Genossenschaft bekommt nun ihr erstes "richtiges" Vorstandsbüro: im Erdgeschoss zieht die GWG ein. Denn bislang steht der Schreibtisch der beiden Genossenschaftsvorstände noch in einer Altbauwohnung in der Nachbarschaft.

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 Kerstin Braun
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Braun
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