Seine vierte von zwölf Bezirkstouren führte Berlins Regierenden Bürgermeister Klaus Wowereit (SPD) am 14. Juli einen Tag lang durch Reinickendorf, wo er auch das Märkische Viertel besuchte. In Begleitung des Reinickendorfer Bezirksbürgermeisters Frank Balzer (CDU), Mitarbeitern des Se-nats und Journalisten informierte er sich unter anderem über den Stand der Arbeiten an Deutsch-lands größtem und ehrgeizigstem Modernisierungsprojekt der Wohnungswirtschaft.
An der Infobox, wo Klaus Wowereit vor knapp zwei Jahren den Modernisierungsauftakt feierlich begangen hatte, nahmen die GESOBAU-Vorstände Jörg Franzen und Christian Wilkens die Gruppe in Empfang. Von Verlauf und Durchführung des Großprojektes zeigte sich Berlins Regierender Bürgermeister sichtlich be-eindruckt. Neben technischen Details zur Modernisierung, interessierte ihn vor allem, wie es den Mieterin-nen und Mietern der GESOBAU während und nach Abschluss der Bauphase geht. Im für die Modernisie-rung der Wohnhausgruppe 907 ("Langer Jammer") zuständigen Baubüro, lernte er das OSA-Team (Opti-mierung Sanierungs-Ablauf) kennen, das sich während der Modernisierung um Fragen und Probleme der Mieter kümmert. Anschließend besichtigte die rund 25-köpfige Gruppe einen vor kurzem geöffneten Strang und eine bereits komplett modernisierte Wohnung eines Mieters. Nachdem die S.T.E.R.N. GmbH am Marktplatz das Programm Stadtumbau West vorstellte, führte der Weg weiter zum Brunnenplatz, dem Herz des gesellschaftlichen und geschäftlichen Lebens im Märkischen Vier-tel. Hier nutzte Klaus Wowereit die Gelegenheit zum direkten Gespräch mit Bewohnern. Den Schlusspunkt der Tour durch das Märkische Viertel bildete die Nachbarschaftsetage am Wilhelmsruher Damm 124. Dort warteten einige Stadtteilpartner (z.B. die Stadtteillotsen, das Netzwerk Märkisches Viertel, Gangway) der GESOBAU darauf, ihre Projekte vorstellen zu dürfen.
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