KING STURGE: STIMMUNG IN DER IMMOBILIENBRANCHE AUF HOHEM NIVEAU

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Angesichts der positiven Wirtschaftsprognosen für Deutschland klettert auch die Stimmung in der Immobilienbranche auf ein neues Allzeithoch. In der Mai-Befragung des monatlich erhobenen King Sturge Immobilienkonjunktur-Index verzeichnet das umfragebasierte Immobilienklima ein Plus von 3,0 Prozent und steigt von 144,6 auf 146,3 Zählerpunkte. Diese Entwicklung wird vor allem durch das Ertragsklima bedingt, das Mietpreisentwicklung und Nutzernachfrage spiegelt. Das Ertragsklima liegt nach einem Anstieg um 2,3 Prozent  nun bei 144,5 Zählern (Vormonat: 141,3). Das Investmentklima, zweite Teilkomponente des Immobilienklimas, bleibt im Mai stabil bei 148,0 Zählerpunkten (Vormonat: 148,1). Trotz der Zuversicht der über 1.000 befragten Marktteilnehmer zeichnet sich eine Stabilisierung und Seitwärtsbewegung ab. Die Dynamik des Aufstiegs lässt nach.Bei der Betrachtung der Teilsegmente zeichnet sich im Mai eine weitere Annäherung ab. Die Segment-Schere schließt sich. Wie im Vormonat steigt das Büroklima mit 3,3 Prozent am stärksten und erreicht 140,4 Zählerpunkte (Vormonat: 136,0). Das Handelklima sinkt leicht um -1,4 Prozent auf 142,3 Punkte (Vormonat: 144,4) und liegt somit auf einem ähnlichen Niveau wie das Büroklima. Das meiste Vertrauen genießen weiterhin Wohnimmobilien. Nach einem marginalen Absinken um -0,1 Prozent liegt es aktuell bei 166,6 Zählerpunkten (Vormonat: 166,7).Neben der guten Stimmung in der Immobilienbranche stabilisieren sich auch die harten Fakten. So verzeichnet das auf der statistischen Auswertung von ifo-Geschäftsklima, DAX, Dimax, Zinsen und Staatsanleihen beruhende Immobilienkonjunktur nach dem Rückgang im April nun wieder eine Zunahme. Der Anstieg um 3,3 Prozent auf 218,3 Zähler (Vormonat: 211,4) wird diesen Monat jedoch zum Teil durch die Umstellung des ifo-Klimas auf ein neues Basisjahr verursacht. Ohne diese Umstellung läge der Anstieg bei 0,6 Prozent.

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 Kerstin Braun
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