Der King Sturge Immobilienkonjunktur-Index erfasst ab Ende Juni 2010 auch das Segment Industrieimmobilien. Seit Januar 2008 ermittelt der Index durch die Befragung von rund 1.000 Marktteilnehmern monatlich die Stimmung der Immobilienbranche. Die Einschätzung der Entwicklung von Büro-, Einzelhandels- und Wohnimmobilien wird in Form des Büro-, Handel- und Wohnklimas bereits separat erfasst.
In Deutschland wird der Marktwert gewerblicher Immobilien – darunter fallen Büro-, Handel-, Hotel-, Gewerbe- und Industrieimmobilien – auf rund 2.135 Mrd. Euro veranschlagt. Hiervon nehmen rund 51 Prozent, also 1.100 Mrd. Euro, Gewerbe- und Industrieimmobilien ein. Einer aktuellen Studie des Marktforschungsunternehmens BulwienGesa AG zufolge gelten bei den in Deutschland ermittelten Gewerbe- und Industrieimmobilien Liegenschaften im Gesamtwert von etwa 246 Mrd. Euro als investmentfähig. "Gewerbe- und Industrieimmobilien sind in angelsächsischen Ländern ein fest etabliertes Segment. In Deutschland hingegen wird das Marktpotenzial dieser Asset-Klasse noch nicht in gleichem Maße wahrgenommen", erklärt Sascha Hettrich, Managing Partner von King Sturge Deutschland. "Um Marktteilnehmern auch bei diesem unterschätzten Segment ein Instrument für Investmententscheidungen an die Hand zu geben, erfasst der King Sturge Immobilienkonjunktur-Index zukünftig auch die Einschätzung der befragten Marktteilnehmer zur Entwicklung von Gewerbe- und Industrieimmobilien", so Hettrich weiter. "Durch die weitere Spezialisierung leistet der Index einen wichtigen Beitrag zur Markttransparenz der Branche."Das Industrieklima des King Sturge Immobilienkonjunktur-Index umfasst im einzelnen Transformationsimmobilien, Produktionsimmobilien, Multi-Tenant-Objekte/Gewerbeparks, Logistikimmobilien sowie die Bereiche Forschung und Entwicklung. Interessierte Marktakteure, die bislang noch nicht an der monatlichen Erhebung des King Sturge Immobilienkonjunktur-Index teilnehmen, können sich unter www.immokonjunktur.de kostenlos anmelden.
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