KING STURGE: IMMOBILIENKLIMA ERREICHT HÖCHSTEN STAND SEIT LEHMAN-CRASH

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Die Frühlingsstimmung erfasst die Immobilienwirtschaft: Das umfragebasierte Immobilienklima, Indikator der Branchenstimmung, verzeichnet in der März-Befragung des monatlich erhobenen King Sturge Immobilienkonjunktur-Index einen deutlichen Anstieg von 6,5 Prozent auf 90,0 Zählerpunkte. Es erreicht somit seinen höchsten Wert seit August 2008 und nähert sich einem ausgeglichenen Stimmungsverhältnis von 100 Zählern. Der Anstieg basiert vor allem auf dem 8,5-prozentigen Wachstum des Investmentklimas, das mit 103,4 Zählerpunkten seinen höchsten Stand seit Beginn der Erhebung erzielt. Damit beurteilen die befragten Marktteilnehmer erstmalig die Investitions- und Kaufchancen mehrheitlich positiv. Auch das Ertragsklima, zweiter Teilindikator des Immobilienklimas, erreicht mit einem Anstieg von 74,2 auf 77,2 Punkte seinen höchsten Wert seit dem Lehman-Crash im Herbst 2008. Im Einklang mit der optimistischen Branchenstimmung setzt auch die durch makroökonomische Fakten ermittelte Immobilienkonjunktur ihren Aufwärtstrend fort und liegt aktuell bei 172,7 Zählerpunkten. Der Stimmungsaufschwung der befragten Marktakteure schlägt sich auch in der Bewertung der Segmente nieder. So verzeichnen die Gewerbeklimata für Büro- und Handelsimmobilien ein knapp zehnprozentiges Wachstum. Das Büroklima steigt im März um 9,5 Prozent von 63,2 auf 69,2 Zählerpunkte. Damit erreicht es zwar seinen höchsten Stand seit September 2008, wird aber im Segmentvergleich nach wie vor am schlechtesten bewertet. Das Handelklima nähert sich mit 96,6 Punkten dem Schwellenwert 100, der ein ausgewogenes Stimmungsverhältnis anzeigt. Als sicherstes Segment firmieren weiterhin Wohnimmobilien, die bei einem marginalen Verlust von 0,2 Prozent aktuell bei 131,9 Zählerpunkten liegen (Vormonat: 132,2). Die auf der monatlichen statistischen Auswertung von DAX, ifo, DIMAX und Zinsen beruhende Immobilienkonjunktur setzt im März ihren Wachstumstrend fort und steigt um 2,4 Prozent von 168,7 auf 172,7 Punkte. Damit nimmt sie in etwa das Niveau von Juli 2008 ein.

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 Kerstin Braun
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