Im Juli 2010 hat die KfW mit der Wohngebäudesanierer-Befragung die Ergebnisse einer Befragung von Personen bzw. Unternehmen vorgestellt, die im Zeitraum von 2006 bis März 2009 an einem der KfW-Förderprogramme zur energetischen Gebäudesanierung teilgenommen haben. Insgesamt wurden 20.000 private Haushalte und 1.000 Unternehmen angeschrieben, die Antwortquote betrug rund 25 Prozent.
Die Untersuchung bietet interessante Einblicke in die energetische Sanierung. Sie stellt unter anderem fest, dass die Unternehmen pro Quadratmeter Wohnfläche durchschnittlich deutlich mehr als die privaten Haushalte investieren, und dass Unternehmen häufiger als private Vermieter und Selbstnutzer umfassende energetische Maßnahmen durchführen (siehe Abbildung). Private Vermieter erhöhten laut der Untersuchung die Miete der sanierten Objekte im Durchschnitt um zehn Prozent, während die durchschnittliche Mieterhöhung der Unternehmen 27 Prozent beträgt. Das Fazit des Berichtes richtet seinen Fokus jedoch nicht ganz glücklich auf diese relative Mieterhöhung. Es sollte gleichzeitig dargestellt werden, wie umfangreich die energetische Modernisierung war und auf welche Ausgangsmiete sich die Mieterhöhung bezieht. Auch die Heizkosteneinsparung fällt bei umfänglichen energetischen Maßnahmen im Allgemeinen höher aus, was die Entwicklung der Bruttowarmmiete dämpft. Die Studie kann bezogen werden unter http://www.kfw.de/DE_Home/Research/index.jsp.
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