KERN UND GEDASCHKO BEI DER STADT UND LAND

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Zu einem Rundgang durch das Quartier Crelle-Kiez in Berlin-Schöneberg begrüßte Ingo Malter, Geschäftsführer der STADT UND LAND Wohnbauten-Gesellschaft mbH, den GdW-Präsidenten Axel Gedaschko sowie BBU-Vorstandsmitglied Maren Kern. Der Besuch fand im Rahmen der jährlichen Sommertour statt. Neben aktuellen wohnungspolitischen Themen standen die besonderen Herausforderungen der Bestandsmodernisierung des historischen Crelle-Kiezes durch die STADT UND LAND im Mittelpunkt. Themen waren u.a. Quartiersentwicklung, Sanierung und Denkmalschutz sowie Energetische Sanierung im Bestand.  Der Schöneberger Crelle-Kiez ist seit seiner Sanierung in den Neunzigerjahren ein beliebter Gewerbe- und Wohnstandort, der durch viele schön restaurierte Fassaden glänzt. Die STADT UND LAND hat als Eigentümerin vieler Altbau-Bestände und als Sanierungsträgerin maßgeblich zum neuen Erscheinungsbild des Kiezes und somit zur Verschönerung des historischen Zentrums von Schöneberg beigetragen.Besonderes Highlight der Besichtigung des Sanierungsgebietes waren die drei Gewerbehöfe in der Crellestraße 19–22 sowie die sogenannten Meisenbach-Höfe, einen aufwändig sanierten und renovierten Gewerbehof mit dem verschachtelten, vierstöckigen Gebäude im Backsteinstil der Gründerzeitfabriken. Die Gewerbebauten aus der Gründerzeit sind heute stark nachgefragte Fabriketagen, die eine bunte Mischung aus Gewerbemietern und Kreativen anziehen.Sanierung KolonnenstraßeAktuell saniert die STADT UND LAND das Haus in der Kolonnenstraße 60/61. Hier werden 24 Wohnungen und fünf Gewerbeeinheiten komplett saniert. Die im Hinterhof befindliche ehemalige Fabrik wird zu Lofts umgebaut. Noch im Herbst dieses Jahres soll die Sanierung des Wohnkarees Kolonnenstraße 5–6/ Feurig-straße 4 starten. Im Rahmen der Komplettsanierung werden die Wohnungsgrundrisse so angepasst, dass modernere Sanitärbereiche entstehen können. Geplant ist außerdem die Schaffung zusätzlicher Wohnfläche durch die Errichtung einer Maisonette-Wohnung mit einem attraktiven Grundriss. Die haustechnischen Installationen werden alle erneuert und eine zentrale Warmwasserversorgung geschaffen. Feuchtigkeitsschäden im und am Gebäude und in den Wohnungen werden beseitigt, Balkone und die Treppenhäuser instand gesetzt. Im neuen Farbkonzept für die Treppenhäuser ist auch der Erhalt der großflächigen geschlossenen Wandmalereien berücksichtigt.Im Rahmen der energetischen Dämmmaßnahmen an Dach, Fassade und Kellerdecke werden auch die Fenster ausgetauscht bzw. die alten Holzfenster an der Gründerzeitfassade runderneuert sowie der Schall- und Wärmeschutz verbessert. Das neue Farbkonzept wird die Strukturierung der Fassade unterstreichen und die Stuckelemente wieder zur Geltung bringen. Nach Abschluss der Komplettsanierung Ende 2014 wird das Wohnkarree Kolonnenstraße 5–6/ Feurigstraße 4 ein neues Schmuckstück im Kiez sein. 

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 Kerstin Braun
Kerstin
Braun
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