"KEINE STAGNATION IM STADTUMBAU BEI DER KWG"

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Das erklärte die Kommunale Wohnungsgesellschaft mbH Senftenberg (KWG) in Reaktion auf die Presseberichterstattung zum Stadtumbau-Bericht des brandenburgischen Rechnungshofes. Die KWG sei mit dem Rückbau von insgesamt 2.814 Wohnungen ein aktiver Partner im Stadtumbau. Die Zahl beinhalte den für das Jahr 2008 geplanten Abriss, für den die Vorbereitungen bereits liefen. Der mit den Gläubigern, Kommunen und Versorgern abgestimmte Stadtumbau in Senftenberg, Großräschen und Schipkau liege im Plan. Gemäß des Sanierungskonzeptes § 6a Altschuldenhilfegesetz (AHG) würden bei der KWG bis zum Jahr 2010 insgesamt 3.350 Wohnungen vom Markt genommen. Damit seien in diesem Jahr 84 Prozent der Planung umgesetzt. "Von einer Stagnation beim Stadtumbau, wie es die Berichterstattung über den Bericht des Landesrechnungshofs darstellt, kann deshalb bei der KWG keine Rede sein", so ein Sprecher des Unternehmens.Der weitere Abriss in Senftenberg und Großräschen werde konsequent und termingetreu umgesetzt. Die KWG werde bis Ende 2010 fast 30 Prozent des ursprünglichen Wohnungsbestandes von ca. 12.000 Wohnungen abgerissen haben. Zu Abriss und Stadtumbau werde es auch nach 2010 angesichts des demografischen Wandels und der Bevölkerungsabnahme in der Region keine Alternative geben.Der Gesellschaft sei es mittlerweile gelungen, den Leerstand in Senftenberg auf ca. 13 Prozent zu reduzieren. "Ohne den Stadtumbau und den damit verbundenen Abriss würden heute bereits ca. 30 Prozent – und damit fast jede dritte KWG-Wohnung-  leer stehen", so der Sprecher weiter. In Großräschen habe der Leerstand auf ca. 22, in Schipkau auf ca. sieben Prozent reduziert werden können. Ohne Abriss würden heute in Großräschen rund 42  und in Schipkau etwa 39 Prozent leer stehen.Der Wohnungsleerstand im KWG-Gesamtbestand würde ohne Abriss heute bei knapp 33 Prozent liegen. Dank des Rückbaus stünden derzeit nur etwa 15 Prozent der Wohnungen leer. Die Ziele der KWG gehen aber noch weiter: "Bis 2010 wollen wir den Leerstand auf zehn Prozent senken."