15 Prozent der 20- bis 40-jährigen Mieter erwägen, innerhalb der nächsten fünf Jahre ein neues Haus zu bauen oder eine neue Wohnung zu kaufen. Bezogen auf alle Mieter ist es jeder Zehnte. Dies geht aus einer repräsentative Umfrage des Forsa-Instituts im Auftrag des Verbandes der Privaten Bausparkassen e.V. hervor.
Danach planen in den alten Bundesländern elf Prozent, im Osten sieben Prozent der genannten Zielgruppe den Erwerb von neu errichtetem Wohneigentum. Eine überdurchschnittliche Bereitschaft zum Eigenheim-erwerb zeigt sich bereits ab einem monatlichen Haushaltsnettoeinkommen von 2.000 Euro: In der Einkom-mensklasse 2.000 bis unter 3.000 Euro haben 13 Prozent diesen Wunsch, in der Einkommensklasse über 3.000 Euro 23 Prozent. Mit steigendem Einkommen nimmt zudem der Anteil derjenigen, die einen Bausparvertrag besitzen, zu: Im Durchschnitt hat ihn jeder dritte Mieter. In der Einkommensklasse 2.000 bis 3.000 Euro sind es bereits 44 Prozent, über 3.000 Euro sogar 53 Prozent. Die Frage nach dem Warum beantworten 81 Prozent derjenigen, die weiter zur Miete wohnen wollen, mit dem fehlen des nötigen Eigenkapitals. 46 Prozent vermuteten in diesem Zusammenhang, dass sie bei der Bank keine Finanzierung bekommen würden. Für 64 Prozent der bekennenden Mieter ist die wirtschaftliche Entwicklung zu unsicher. Jedem Zweiten ist sein Arbeitsplatz nicht sicher genug.