JEDER SIEBTE BERLINER HAUSHALT BEZIEHT WOHNGELD

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Die Zahl der Berliner Haushalte, die Wohngeld beziehen, hat sich im Jahr 2004 um 7,4 Prozent auf rund 276.000 erhöht. Wie das Statistische Landesamt mitteilt, bezogen Ende Dezember 2004 276.318 Berliner Haushalte Wohngeld, das waren 14,6 Prozent aller Privathaushalte. Im Vergleich zum Jahresende 2003 hat sich die Zahl der Empfänger um 18.974 Haushalte bzw. 7,4 Prozent erhöht.Die Leistungsanpassungen des ab 1. Januar 2001 geltenden neuen Wohngeldgesetzes führten auch im Jahr 2004 in fast allen Berliner Bezirken (Ausnahme: Mitte) zu einer stärkeren Inanspruchnahme von Allgemeinem Wohngeld. Diese Art des Wohngeldes wird auf Antrag als Miet- oder Lastenzuschuss gezahlt. Allgemeines Wohngeld bezogen Ende 2004 in Berlin 152.069 Haushalte. Das waren 55 Prozent aller Wohngeldbezieher (Vorjahr: 54,9 Prozent). Gegenüber 2003 ist eine Zunahme um 10.891 Haushalte bzw. 7,7 Prozent zu verzeichnen.Besonderen Mietzuschuss, der an Empfänger von Sozialhilfe und Kriegsopferfürsorge gezahlt wurde, erhielten 124.249 Haushalte.Regional war die Inanspruchnahme von Wohngeld weiterhin sehr unterschiedlich. Bezogen auf je 100 Privathaushalte gab es die meisten Empfängerhaushalte in den Bezirken Neukölln (22,6) und Friedrichshain-Kreuzberg (18,9). Dort nahm also jeder fünfte Privathaushalt Wohngeld in Anspruch. Am wenigsten wurde Wohngeld demgegenüber in den Bezirken Steglitz-Zehlendorf (7,2) und Charlottenburg-Wilmersdorf (9,7) bezogen.Wie das Statistische Landesamt weiter meldet, wurden im Jahr 2004 in Berlin insgesamt 408,1 Millionen Euro Wohngeld gezahlt. Das waren 39,6 Millionen Euro bzw. 10,7 Prozent mehr als im Vorjahr. Das gezahlte durchschnittliche monatliche Wohngeld je Haushalt betrug 136 Euro (2003: 135 Euro). Wohngeldanspruch nach Bezirken

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