IN JEDEM ZWEITEN DEUTSCHEN HAUSHALT GIBT ES RAUCHWARNMELDER

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Nach einer repräsentativen Umfrage des Meinungsforschungsinstitutes Marplan im Auftrag von Techem finden 72 Prozent der Deutschen Rauchwarnmelder im Haushalt wichtig oder sehr wichtig. Tatsächlich installiert hat aber nur jeder Zweite ein solches Gerät. Nach der Umfrage legt nur gut jeder vierte Befragte keinen besonderen Wert darauf, in seinen Wohnräumen Rauchwarnmelder zu installieren. Die deutliche Mehrheit der Deutschen spricht Rauchwarnmeldern dagegen eine große Bedeutung zu. Dies ist umso stärker ausgeprägt, je mehr Personen in dem Haushalt leben. Die Realität sieht aber anders aus, denn nur 51 Prozent der Befragten verfügen über Rauchwarnmelder. Einbaupflicht in DeutschlandDa Baurecht in Deutschland Ländersache ist, sind die Regelungen bezüglich der Einbaupflicht von Rauchwarnmeldern uneinheitlich. Aktuell haben neun Bundesländer – Hessen, Rheinland-Pfalz, das Saarland, Schleswig-Holstein, Hamburg, Mecklenburg-Vorpommern, Thüringen, Bremen und Sachsen-Anhalt – eine Rauchwarnmelderpflicht für private Wohnräume. Weitere Bundesländer planen eine solche Pflicht einzuführen. Die Umfrage aber zeigt: 71 Prozent der Bürger wissen nichts von dieser Regelung. In den neun Bundesländern mit Rauchwarnmelderpflicht ist der Anteil derer, in deren Zuhause Rauchwarnmelder installiert sind, mit 63 versus 46 Prozent höher als in den anderen Bundesländern. Auch hier kann von einer flächendeckenden Ausstattung also keine Rede sein. Außerdem sind 58 Prozent der Befragten aus Bundesländern mit bestehender Einbaupflicht sogar der Meinung, dass es in Deutschland keine Rauchwarnmelderpflicht gibt. Im internationalen Vergleich besteht die Pflicht zur Ausstattung von Wohnräumen mit Rauchmeldern beispielsweise in den USA, Schweden und Großbritannien. Nach einer Schätzung der Initiative Rauchmelder führte in diesem Ländern die Einführung der Pflicht zu einer Reduzierung der Zahl der Brandtoten um rund 40 Prozent. In Deutschland kommen laut Statistischem Bundesamt jährlich rund 500 Menschen bei Bränden ums Leben, davon 75 Prozent in Privatwohnungen.

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