IWH: OSTDEUTSCHE INDUSTRIE BLEIBT OPTIMISTISCH

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Nach einer Umfrage des Instituts für Wirtschaftsforschung Halle (IWH) blickt die Mehrheit der ostdeutschen Industriebtriebe optimistisch in die Zukunft. Damit hat sich die Geschäftserwartung gegenüber den letzten Umfragen gesteigert. Unabhängig von der Betriebsgröße schätzen die Unternehmen die konjunkturelle Lage in Ostdeutschland grundsätzlich positiv ein. Obwohl sie die aktuelle Lage schlechter bewerten als im November vergangenen Jahres, fällt die Einschätzung der Zukunftsaussichten deutlich besser aus. Nur noch rund 18 Prozent der Unternehmen bewerten die nächsten sechs Monate als "eher schlecht" oder "schlecht" – im November 2011 war es noch ein Viertel der Unternehmen. Sowohl der Rückgang bei der Lagebewertung als auch hochfliegende Aussichten fallen gedämpfter aus. Die Konjunktureinschätzungen der einzelnen Sparten sind teilweise sehr unterschiedlich zum Gesamtbild. Das Vorleistungsgütergewerbe signalisiert Geschäftstätigkeit auf hohem Niveau, dagegen verzeichnen die Hersteller von Investitionsgütern zum zweiten Mal in Folge einen Rückgang. Freuen können sich die Hersteller von Konsumgütern: Die Konsumlaune der Verbraucher hält auch nach Weihnachten weiter an.

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