Der IVD-Immobilienpreisservice 2010/2011 bestätigt eine moderate Mietenentwicklung in Berlin. Die relativ geringen Mietsteigerungen sind vor dem Hintergrund der günstigen wirtschaftlichen und demografischen Entwicklung Berlins besonders bemerkenswert. "Das unterstreicht: Der Berliner Mietwohnungsmarkt ist nach wie vor entspannt und verfügt über gute Leerstandsreserven", kommentierte BBU-Vorstandsmitglied Maren Kern.
Laut IVD-Immobilienpreisservice beträgt die durchschnittliche Neuvertragsmiete 5,85 Euro pro Quadratmeter. Damit bewegt sie sich in etwa auf dem im Vorjahr durch den BBU ermittelten Neuvertragsmieten. "Von Münchner Verhältnissen sind wir in der Hauptstadt also nach wie vor weit entfernt", so Kern. Die moderate Mietendynamik sei vor dem Hintergrund des besonders glimpflichen Verlaufs der Wirtschaftskrise in Berlin und der ungebrochenen Attraktivität der Stadt sehr bemerkenswert. "Berliner Mischung" erhaltenDie Marktentwicklung in gefragten Innenstadtlagen mache allerdings deutlich, dass hier mittelfristig über verstärkten Neubau nachgedacht werden müsse. "Unsere Mitgliedsunternehmen möchten hierzu gerne mit dem Berliner Senat eine gemeinsame Strategie erarbeiten", kündigte Kern an. Ziel dabei sei, die "Berliner Mischung" in den Quartieren zu erhalten. Ein wichtiger Ansatzpunkt dabei seien die Kriterien bei der Vergabe von landeseigenem Bauland. Soziale Aspekte sollten hier eine deutlich größere Rolle spielen als bisher. Pressekonferenz Marktmonitor am 16. November Am 16. November stellt der BBU seinen "Marktmonitor 2010" vor. Auf einer um 10:00 Uhr beginnenden Pressekonferenz werden die Ergebnisse der Auswertung von rund 500.000 Bestands- und Neuverträgen von Mietwohnungen in Berlin und dem Land Brandenburg vorgestellt. Im Mittelpunkt stehen dabei auch die bezirksweisen Mietenveränderungen im Vergleich zum Vorjahr.
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