Investitionsbank Berlin als erstes Berliner Unternehmen als „Fahrradfreundlicher Arbeitgeber“ ausgezeichnet

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Als erstes Unternehmen in Berlin hat die IBB im Juli 2017 das begehrte Zertifikat als "Fahrradfreundlicher Arbeitgeber" vom Allgemeinen Deutschen Fahrrad-Club (ADFC)  erhalten. Deutschlandweit sind bislang rund 40 Firmen ausgezeichnet und eine Reihe von weiteren befindet sich im Prozess.Immer mehr Menschen nutzen das Fahrrad, um zur Arbeit zu kommen. Das Ziel der Auszeichnung: die Zahl radelnder Berufstätiger deutlich zu erhöhen. 

Die IBB hatte in den Jahren zuvor bereits einige Maßnahmen zur Förderung des Radfahrens umgesetzt. So wurde der Fahrradraum verbessert, als Pilotversuch ein Dienstrad angeschafft und durch verschiedene Aktionen versucht, den Anteil radelnder Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zu erhöhen. Die Maßnahmen reichten jedoch noch nicht ganz aus, um das Zertifikat „Fahrradfreundlicher Arbeitgeber“ zu erhalten, da vor allem die Abstellsituation nicht die erforderlichen Kriterien erfüllte. Mit einigen gezielten Nachbesserungen wurde die Situation für radelnde Beschäftigte verbessert. Neue Fahrrad-Abstellanlagen, die den ADFC-Kriterien entsprechen, wurden bestellt und installiert und das Serviceangebot für radelnde Mitarbeiter wurde erweitert. Neu sind z.B. ein Hol- und Bringdienst für Fahrradreparaturen und eine Kooperation mit nextbike zur Nutzung des nextbike-Fahrradpools. Außerdem wurden die Fahrradumkleideräume mit neuen Wäschetrockenmöglichkeiten ausgestattet und es werden regelmäßig Fahrradaktionen für Mitarbeiter angeboten. Diese werden über alle firmeneigenen Kommunikationskanäle beworben, so z.B. der gemeinsame Besuch der Messe „Velo Berlin“, die Teilnahme am Mehrwert Berlin-Pokal oder ein Bike-to-lunch-Konzept.

Erfreut über das Projekt und die Zertifizierung ist auch Sonja Kardorf, Mitglied des Vorstands des Investitionsbank Berlin: „Mobilität ist in Berlin ein wichtiges Thema. 13 Prozent unserer Kolleginnen und Kollegen kommen seit Jahren mit dem Fahrrad zur Arbeit. Mit unseren Maßnahmen und Aktionen wollen wir unser Angebot verbessern. Das kommt der Gesundheit unserer Beschäftigten zugute und leistet einen Beitrag zum Umweltschutz.“ Damit sich künftig noch viel mehr Firmen beteiligen, hat der ADFC die Rahmenbedingungen dieses Jahr geändert. So gibt es für Betriebe, die sich 2017 in den Prozess begeben das Zertifikat in drei Stufen, um den Einstieg leichter zu machen: Bronze, Silber und Gold.

Es gibt noch Potenzial

Sonja Kardorf sieht auch bei der IBB noch Potenzial. „Wir sind stolz auf die Auszeichnung, werden uns darauf gleichwohl nicht ausruhen. Wir wollen noch mehr aus der IBB dafür begeistern, aufs Rad umzusteigen.“ Zum einen sollen die Aktionen für radelnde Mitarbeiter weiter ausgebaut und verstetigt werden, z.B. durch die Betriebssportgruppe Fahrrad. Außerdem soll im Laufe der nächsten Jahre die Zahl der Abstellanlagen erhöht werden. Das Zertifikat gilt bis zum Jahr 2021, dann muss sich die IBB erneut vom ADFC prüfen lassen.

Auf dem Bild v.l.n.r: Martin Tolkmitt, (IBB), Sophia Antonulas, ADFC, Sonja Kardorf (IBB Vorstand), Evan Vosberg (stv. Landesvorsitzender ADFC Berlin), Michael Bomke (Vorsitzender Personalrat IBB).

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