INSOLVENZ DER WOHNUNGSBAUGESELLSCHAFT KÖNIGS WUSTERHAUSEN ABGEWENDET

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Nach über 18 Monate währenden, zähen Verhandlungen konnte die Insolvenz der Wohnungsbaugesellschaft Königs Wusterhausen mbH endgültig abgewendet werden. Dies berichtete jüngst die Märkische Allgemeine Zeitung. Demnach könne nun die seit 1998 angestrebte Sanierung des kommunalen Unternehmens beginnen. Sowohl die Gläubigerbanken, als auch der Gesellschafter leisteten entsprechende Beiträge. Wie es in dem Bericht heißt, soll der Stadthaushalt für die Dauer von zehn Jahren jährlich mit mindestens einer Million Euro belastet werden, wobei eine Insolvenz des Unternehmens wesentlich höhere Kosten für die Stadt bedeutet hätte. Basis der Sanierung sei, dass die Kommune von den insgesamt 29,5 Millionen Euro DDR-Altschulden des Unternehmens rund 10 Millionen übernehme. Zudem stelle sie jährlich Geld für die Stadtentwicklung im Neubaugebiet bereit. Im Gegenzug erlassen die Banken dem Wohnungsunternehmen Schulden in Millionenhöhe und verzichteten auf einen Teil der Zinsen. Dadurch könne das Unternehmen, ohne weitere Kredite aufnehmen zu müssen, pro Jahr 2 Mio. Euro in die Instandhaltung und Modernisierung investieren. Die Banken trügen damit zwei Drittel der Sanierungslast.