INFLATIONSENTWICKLUNG JANUAR 2012

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Nach einer aktuellen Meldung des Amtes für Statistik Berlin-Brandenburg sind die Verbraucherpreise in Berlin im Januar 2012 gegenüber dem Vorjahresmonat um 2,3 Prozent gestiegen. Damit liegt die Teuerungsrate über dem Bundesdurchschnitt (2,0 %). Die warmen Wohnkosten (Miete plus Betriebskosten) sind mit 1,9 Prozent in Berlin dabei deutlich langsamer gestiegen als die Preise insgesamt. BBU-Vorstand Maren Kern: "Von drastischen Mietsteigerungen kann in Berlin vor dem Hintergrund dieser Zahlen keine Rede sein. Im Verhältnis zu anderen Gütern hat sich Wohnen im letzten Jahr in Berlin sogar verbilligt. Das zeigt: Die Wohnkosten haben eine eher preisdämpfende Wirkung."Preistreiber EnergieAnders bei den Energiepreisen. Hier setzte sich der Preisauftrieb weiter fort. Im Vergleich zum Januar 2011 verteuerte sich die Haushaltsenergie um 7,3 Prozent. Dabei stiegen insbesondere die Heizölpreise mit 14,4 Prozent überproportional stark an. Auch die Strompreise legten mit 7,2 Prozent kräftig zu, während der Gaspreis (+0,1 %) sich auf dem Niveau des Vorjahresmonats bewegte. Der Anstieg der Nettokaltmieten (+2,2 %) entsprach dagegen der durchschnittlichen Teuerungsrate in Berlin insgesamt (+2,3 %).Land Brandenburg: Teuerung leicht beschleunigtIm Land Brandenburg hat sich der jährliche Preisauftrieb im Januar 2012 mit +2,2 Prozent leicht erhöht (Dezember 2011: +2,1 %). Die Teuerung wurde auch hier erneut maßgeblich durch den starken Anstieg der Energiepreise bestimmt. Im Jahresvergleich stiegen sie um 8,2 Prozent an. Bei der Haushaltsenergie war der Anstieg mit 9,2 Prozent sogar noch höher. Deutlich teurer als im Vorjahr waren Heizöl (+18,7 Prozent) und Kraftstoffe (+6,4 %) sowie Zentralheizung und Fernwärme (+11,1 %), Gas (+8,2 %) und Strom (+5,3 %). Die Nettokaltmieten wirkten hingegen auch im Land Brandenburg preisdämpfend. Sie stiegen im Jahresvergleich um lediglich 0,7 Prozent an. Ohne Energie liegt die Teuerungsrate im Land Brandenburg im Januar 2012 bei lediglich 1,4 Prozent.

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