Nach einer Sonderauswertung des King Sturge Immobilienkonjunktur-Indexes plant die deutsche Immobilienwirtschaft – gemessen an der aktuellen Wirtschaftskrise – nur vergleichsweise wenig Personal abzubauen.
Wie der Online-Infodienst Haufe berichtet, verringerte sich der Indexwert der Personalentwicklung seit Februar 2008 von 132,6 Punkten – damals ging der Großteil der Unternehmen von einer expansiven Personalstrategie aus – auf 81,8 Punkte im Januar 2009. Die 1.000 befragten Marktakteure gingen jedoch nur in Härtefällen von einem Personalabbau aus, so King Sturge. Anstelle kurzfristiger Kosteneinsparungen stünde im Fokus vieler Entscheider eine nachhaltige Personalstrategie.Damit schätzt die Immobilienbranche die Entwicklung des Personals besser ein als die von Umsatz und volkswirtschaftlicher Lage: Die Umsatzerwartungen fielen um 71 Punkte, während die Einschätzung der volkswirtschaftlichen Lage von dem ohnehin schon niedrigen Wert von 95,5 Punkten im Februar 2008 um 83,3 Punkte auf 12,2 im Januar 2009 abstürzte.