IMMOBILIE IST WICHTIGSTE ALTERSEINKUNFT NEBEN GESETZLICHER RENTE

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Wohneigentum ist für Rentnerhaushalte die wichtigste Einnahmequelle neben der gesetzlichen Rente. Dies ist das Ergebnis einer Sonderauswertung des Statistischen Bundesamtes im Auftrag des Verbandes der Privaten Bausparkassen. Danach beträgt das monatliche Bruttoeinkommen von Rentnerhaushalten, die in den eigenen vier Wänden wohnen, im Bundesdurchschnitt 2.224 Euro. Davon entfallen 1.400 Euro auf die gesetzliche Rentenversicherung, 208 Euro auf andere öffentliche Transferleistungen und 126 Euro auf Betriebsrenten. Das mietfreie Wohnen im (entschuldeten) Wohneigentum stelle dabei eine massive Entlastung der Rentnerbudgets dar: Ausgehend von einer (unterstellten) Mietzahlung von 529 Euro erhöhe es das zur Verfügung stehende Einkommen um 23,8 Prozent auf 2.753 Euro. Die demografische Entwicklung spräche dabei für die Bildung von Wohneigentum, so die Interpretation des  Verbandes der Privaten Bausparkassen: Da zukünftig immer mehr Rentnern immer weniger Erwerbspersonen gegenüber stehen würden, sei damit zu rechnen, dass ein immer größerer Anteil der Anteilseinkünfte aus privatem Vermögen bestritten werden müssen. Hierbei sei Wohneigentum die erste Wahl.