IMMER WENIGER ZWANGSVERSTEIGERUNGEN VON IMMOBILIEN

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Im Jahr 2009 wurden an deutschten Gerichten 86.617 Zwangsversteigerungen von Immobilien vorgenommen. Das waren zwei Prozent weniger als im Jahr zurvor, berichtet der Infodienst haufe.de unter Berufung auf den Ratinger Fachverlag Argetra. Die Summe der zwangsversteigerten Verkehrswerte ging um 1,8 Prozent auf 15,11 Milliarden Euro zurück. Insgesamt verfestigte sich in Ostdeutschland der rückläufige Trend. Im Durchschnitt wurden in den fünf neuen Ländern 6,4 Prozent weniger Zwangsversteigerungen vorgenommen als im Vorjahr. Deutlich überdurchschnittlich fiel das Minus mit fast 17 Prozent hingegen in Berlin aus. In Brandenburg und Mecklenburg-Vorpommern betrug das Minus jeweils knapp 10 Prozent. Die meisten Termine wurden in Nordrhein- Westfalen mit rund 18.500 anberaumt. In Schleswig-Holstein gab es einen leichten Zuwachs von 2,1 Prozent.Bei rund einem Drittel der Versteigerungsobjekte handelte es sich um Eigentumswohnungen, ein weiteres Drittel waren Ein- und Zweifamilienhäuser. Bei den übrigen Versteigerungsterminen kamen Gewerbeimmobilien, Wohn- und Geschäftshäuser, Grundstücke sowie Garagen unter den Hammer.