IMMER WENIGER MENSCHEN IM LAND BRANDENBURG

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Das Land Brandenburg hat 2008 etwas weniger Einwohner verloren als im Durchschnitt der Vorjahre. "Entscheidender Fakt bleibt aber, dass die Bevölkerungsverluste insgesamt hoch bleiben", so BBU-Vorstandsmitglied Maren Kern. An der Notwendigkeit zur Fortsetzung des Stadtumbaus Ost bestehe daher kein Zweifel. Durch Wanderungsverluste und einen weiterhin bestehenden Sterbeüberschuss hat das Land Brandenburg 2008 rund 13.200 Einwohner verloren. Das teilte das Amt für Statistik Berlin-Brandenburg mit. Das entspricht 0,5 Prozent der Bevölkerung von 2007. Der Saldo setzt sich zusammen aus einem Sterbeüberschuss von rund 8.000 Personen und Wanderungsverlusten in Höhe von 5.300 Personen.Zum Jahresende 2008 lag der Bevölkerungsstand bei rund 2.522.500 Personen. Dies ist der niedrigste Stand, den die amtliche Bevölkerungsstatistik für das Land Brandenburg seit der Vereinigung Deutschlands ermittelt hat. Kern: "Trotz des anhaltenden Rückgangs ist es ein ermutigendes Zeichen, dass sich der Rückgang 2008 etwas verlangsamt hat."Wanderung aus Berlin nimmt weiter abKnapp 60.400 Personen sind 2008 in das Land Brandenburg gezogen. Das war die niedrigste Zuwanderungszahl seit 1992. Demgegenüber haben 65.700 Personen das Land verlassen. Per Saldo ergab sich ein Wanderungsverlust von 5.300 Personen. Dabei wird der Bevölkerungsgewinn durch Zuzüge aus Berlin kontinuierlich kleiner. Im Jahr 2008 betrug er nur noch rund 3.300 Personen. 2007 hatte er bei rund 4.500 Personen und 2005 sogar noch bei 9.700 Personen gelegen.Quelle: Amt für Statistik Berlin-Brandenburg