Wie das Statistische Bundesamt auf der Basis vorläufige Ergebnisse mitteilte, verringerte sich die die Zahl der Neuabschlüsse gegenüber 2012 in den neuen Ländern (einschließlich Berlin) durchschnittlich um 6,7 Prozent, während das Minus im früheren Bundesgebiet bei nur 3,9 Prozent lag. Dieser schon im Vorjahr beobachtete rückläufige Trend ist maßgeblich auf die demografische Entwicklung in der für die duale Ausbildung typischen Altersgruppe sowie auf eine höhere Studierneigung bei den Schulabgängern mit Hochschulreife zurückzuführen.
In Berlin und Brandenburg fiel der Rückgang besonders rapide aus: In Berlin wurden in 2013 nur noch 16.200 neue Ausbildungsverträge abgeschlossen, das waren 9,4 Prozent weniger als im Jahr davor. In Brandenburg waren es 10.300 Ausbildungsvertrage, auch hier betrug der Rückgang 9,4 Prozent. Insgesamt gibt es damit in Berlin aktuell 42.000 Azubis (-5,9%), in Brandenburg sind es 27.300 (- 9,0%)
Insgesamt befanden sich am Jahresende 2013 knapp 1,4 Millionen Jugendliche in einer Ausbildung im dualen System. Das waren 2,7 Prozent (– 38 400) weniger als im Jahr 2012. Auch hier verlief die Entwicklung in den neuen Ländern und im früheren Bundesgebiet unterschiedlich: Während 2013 die Zahl der Auszubildenden im früheren Bundesgebiet um 2,0 Prozent sank, gab es in den neuen Ländern 6,7 Prozent weniger Auszubildende als 2012.
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