IHK-PRÄSIDENT SCHWEITZER: LANDESBANK BERLIN NICHT AN PRIVATE-EQUITY VERKAUFEN

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In einem Interview mit der Berliner Morgenpost hat sich der Präsident der Industrie- und Handelskammer zu Berlin, Dr. Eric Schweitzer, für die Zweitplatzierung der Landesanteile an der Landesbank Berlin an der Börse ausgesprochen. Als vorteilhaft bewertet er den Verkauf in vier oder fünf Tranchen an institutionelle Investoren wie Fonds, Banken oder Versicherungen. In einem direkten Verkauf an einen Finanzinvestor sieht Schweitzer hingegen Gefahren für den Berliner Mittelstand. Die Landesbank finanziere mehr als die Hälfte der Berliner Unternehmen, darunter zahlreiche junge Firmen, die schwach an Eigenkapital seien. Mit den an diese Unternehmen ausgegebenen Kleinkrediten und mit Girokonten für jedermann seien Renditeziele von bis zu 25 Prozent, wie sie von Private-Equity-Unternehmen verfolgt würden, nicht zu erreichen. Müsse sich ihre Geschäftspolitik an derartigen Renditezielen ausrichten, bestünde insofern die Gefahr, dass die Landesbank den Mittelstand und die Bevölkerung der Region vernachlässigen müsse.Das gesamte Interview, in dem sich Schweitzer auch zu den Plänen der IHK für 2007 äußert, können Sie in der Berliner Morgenpost vom 13. Januar nachlesen.