Die Vollversammlung der Industrie- und Handelskammer Potsdam wirbt bei Mitgliedsunternehmen um Ausbildungsplätze. Für 2007 und 2008 werden daher keine Eintragungsgebühren für die betriebliche Ausbildung erhoben.
Auf ihrer 34. Sitzung am 6. Juni 2007 hat die Vollversammlung der Industrie- und Handelskammer (IHK) Potsdam den Beschluss gefasst, für betriebliche Ausbildungsverhältnisse mit Ausbildungsbeginn im Zeitraum zwischen 01. August 2007 und 31. Juli 2008 keine Eintragungsgebühren zu erheben. Dies sei "ein Signal der Westbrandenburger Wirtschaft, aktiv den Fachkräftebedarf in der Region zu steuern und damit Verantwortung gegenüber der Jugend in Brandenburg zu übernehmen, um die betriebliche Ausbildung weiter zu entwickeln", begründete der Präsident der IHK Potsdam, Dr.-Ing. Victor Stimming, diesen Schritt.Die Vollversammlung fordere ihre Mitgliedsunternehmen zur Mitwirkung bei der Ausbildung junger Menschen in der Region auf. In dem Aufruf "Ausbildungsoffensive 2007" wird das bisherige Engagement aller Ausbildungsfirmen gewürdigt. In diesem Jahr müsse sich der Brandenburgische Ausbildungskonsens jedoch erneut bewähren: Allen ausbildungswilligen und -fähigen Jugendlichen solle ein Angebot unterbreitet werden.Dr. Stimming appellierte an die Mitgliedsunternehmen, in ihren Ausbildungsanstrengungen nicht nachzulassen und zusätzliche Ausbildungsplätze einzurichten. Auch die noch nicht ausbildenden Firmen sollten über einen möglichen ersten Auszubildenden nachdenken. Die IHK Potsdam werde den Betrieben dabei jederzeit behilflich sein.