Laut einer Analyse der IHK zu den wirtschaftlichen und ökologischen Potenzialen der Branche der Kreislaufwirtschaft in Berlin, wandelt sich diese immer mehr vom Entsorger zum Rohstofflieferanten. Als Ursachen nennt sie die Verknappung von Rohstoffen, deren steigende Preise und die ökologische Herausforderung.
Laut IHK-Hauptgeschäftsführer Jan Eder zeigt die Analyse, dass eine starke Berliner Kreislaufwirtschaft der Motor für eine weitere Entwicklung der Green Economy in der Hauptstadt ist. Sie zeige aber auch, dass sich die Branche wandeln muss, da ihr wirtschaftliches Potenzial noch viel zu oft übersehen werde. Werden die Unternehmen bisher noch vorrangig mit dem Thema der Abfallbeseitigung verbunden, muss sich dieses Bild in der Zukunft ändern, wenn Berlin in allen Feldern der Green Economy zum Leuchtturm werden will. Denn in Zukunft werden aller Voraussicht nach Themen wir Rohstoffeffizienz, Ressourcenmanagement und hochwertige Recyclingtechnologien die Branche prägen. Die Empfehlung der IHK: So bald wie möglich ein zentrales Clustermanagement für die Green Economy einführen.Welche Bedeutung der Kreislaufwirtschaft in Deutschland zukommt belegen Zahlen, nach denen hierzulande bereits heute pro Jahr Rohstoffimporte von 8,4 Milliarden Euro eingespart werden. Und auch für Berlin ist dieser Wirtschaftszweig von großer Bedeutung, denn die im Bereich der Kreislaufwirtschaft tätigen 400 Unternehmen im Raum Berlin erzeugen jährlich eine Bruttowertschöpfung von mehr als 2,7 Milliarden Euro und beschäftigen über 8.000 Mitarbeiter.
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