IFO GESCHÄFTSKLIMA WEITER ABGESCHWÄCHT

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Nach den Ergebnissen des ifo Konjunkturtests für August 2007 hat sich die seit Jahresanfang zu beobachtende tendenzielle Verschlechterung des Geschäftsklimas im Bauhauptgewerbe wieder fortgesetzt. Nur im Vormonat war dieser Trend unterbrochen worden. An der Beurteilung der aktuellen Situation habe sich nichts Wesentliches verändert. Die Aussichten für das kommende halbe Jahr würden erneut etwas zurückhaltender eingeschätzt. Das Geschäftsklima für die gewerbliche Wirtschaft habe sich im August leicht abgekühlt. Die gegenwärtige Situation werde geringfügig positiver beurteilt als im Juli. In den Erwartungen käme nach wie vor Optimismus zum Ausdruck, der sich aber erneut abschwächte. Hier werde ein Einfluss der Situation auf den Finanzmärkten vermutet. Beide Komponenten lägen jedoch deutlich über dem langjährigen Durchschnitt und ließen auf eine weiterhin robuste konjunkturelle Entwicklung schließen.Auch im verarbeitenden Gewerbe habe sich das Geschäftsklima im August etwas verschlechtert. Während die befragten Unternehmen ihre aktuelle Situation ebenso positiv bewerteten wie im Vormonat, schätzten sie die Aussichten für das kommende halbe Jahr nicht mehr ganz so zuversichtlich ein. Auch hinsichtlich des Exportgeschäfts habe der Optimismus trotz der Euroabwertung nachgelassen. Der Beschäftigungsaufbau werde nun in etwas geringerem Umfang als in den letzten Monaten geplant. Der Klimaindikator im Einzelhandel sei leicht gestiegen. Zurückzuführen sei dies auf die günstigere Bewertung der momentanen Geschäftslage, während in den Erwartungen der Unternehmen die Skepsis leicht zugenommen habe. Das Geschäftsklima im Großhandel habe sich stabilisiert. Zwar beurteilten die Befragungsteilnehmer ihre derzeitige Situation geringfügig weniger günstig als im Juli. Die Perspektiven seien jedoch wieder etwas zuversichtlicher eingeschätzt worden. Das ifo Geschäftsklima für das Dienstleistungsgewerbe habe sich im August geringfügig verschlechtert. Ihre aktuelle Situation hätten die Unternehmen zwar unverändert günstig eingestuft, die Perspektiven würden aber erneut etwas weniger optimistisch eingeschätzt. Beide Komponenten des Geschäftsklimas befänden sich hier jedoch nach wie vor deutlich im positiven Bereich und deuteten auf eine Fortsetzung des Aufschwungs hin. So würden die Pläne der Firmen auch einen weiteren Personalaufbau beinhalten.