„Wir wollen die Wiesenburg zu einem lebendigen Quartier entwickeln, dass sich nach außen öffnet und in dem Wohnen, Gewerbe, kulturelle und soziale Nutzungen integriert sind. Wichtig ist uns dabei, dass die ansässigen Bewohner, Künstler und Gewerbetreibenden sich in dem Verfahren einbringen können, sagt Cordula Fay, Abteilungsleiterin Quartiersmanagement bei degewo.
degewo befasst sich seit vielen Jahren mit partizipativer Quartiersentwicklung in ihren Beständen. Das Werkstattverfahren ist daher offen und transparent gestaltet. Neben dem Verein „Die Wiesenburg e.V.“ der die Interessen der heutigen Nutzer vertritt, nehmen Bezirksvertreter aus Denkmalpflege, Stadtplanung und Quartiersmanagement Pankstraße als beratende Jurymitglieder am Kolloquium teil. Auch BVV-Abgeordnete aus dem Bezirk Mitte wurden von degewo eingeladen und haben ihre Teilnahme zugesagt.
Bis Ende April werden in dem dreistufigen Werkstattverfahren sowohl städtebauliche und architektonische Aspekte als auch Fragen der Beteiligung und späteren Nutzung durch unterschiedliche Akteure beleuchtet. Auch die Sanierung der alten Bausubstanz und der Bau neuer Wohnungen, die im Einklang mit der Denkmalpflege auf dem Gelände entstehen könnten, gehören zu den Themen der Werkstatt. Ziel ist die Entwicklung eines Gesamtkonzeptes für das innerstädtische Areal.
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