HWS: STÄDTEBAULICHER WETTBEWERB ABGESCHLOSSEN

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Der städtebauliche Wettbewerb zum Wohnungsbau in der Bachstraße 1 bis 2 in Berlin-Tiergarten wurde durch eine Preisgerichtssitzung am 11. Dezember 2012 entschieden: Elf Entwürfe wurden für die Bebauung des Grundstücks am Spreeufer erarbeitet und eingereicht. Ziel des Wettbewerbs war es, Bebauungsvarianten für vielfältige und stadtnahe Wohnungen verschiedener Gesellschaftsschichten zu schaffen. 2009 erwarb die Hilfswerk-Siedlung GmbH (HWS) das 8.140 Quadratmeter große Grundstück des ehemaligen Konsistoriums der Evangelischen Kirche Berlin-Brandenburg-schlesische Oberlausitz. Im letzten Jahr wurde das Gebäude abgerissen, um die Errichtung von vielfältigen und stadtnahen Wohnungen zu ermöglichen.In zwei vorangegangen Werkstattgesprächen hat die HWS in Absprache mit dem Stadtplanungsamt Mitte, der Architektenkammer sowie der Nachbarschaft die Rahmenbedingungen für den Wettbewerb erarbeitet. Das renommierte Berliner Büro Machleidt GmbH hat die Planung und Organisation für den Wettbewerb übernommen. Am 24. September 2012 wurde der Auslobungstext mithilfe der anwesenden Preisrichter, Sachverständigen und Mitarbeiter des Stadtplanungsamtes, der Architektenkammer sowie des Auslobers endgültig abgestimmt. Sechs Teilnehmer wurden zur Teilnahme am Wettbewerb gesetzt, sechs weitere Architekturbüros wurden von einem unabhängigen Auswahlgremium im Rahmen eines Bewerbungsverfahrens ausgewählt. Dadurch konnten die Chancen für qualitativ niveauvolle Lösungsvorschläge zur Bebauung erhöht werden.Das Ergebnis des Wettbewerbs soll nun Grundlage für die Erstellung eines neuen Bebauungsplans werden. Das Bebauungsplanverfahren wird gemäß Angaben des Stadtplanungsamtes ein bis zwei Jahre dauern. Eine Jury, die aus neun Fachpreis- und Sachpreisrichtern bestand, vergab folgende Preise und Anerkennungen: 1. Preis: Staab Architekten GmbH, Berlin 3. Preis: feddersen architekten, Berlinnps tchoban voss GmbH & Co. KG, Hamburg/Berlin/DresdenS&P Sahlmann Planungsgesellschaft für Bauwesen mbH, PotsdamDie zwei Anerkennungen erhielten: Sauerbuch Hutton Generalplanungsgesellschaft mbH, Berlin Peter W. Schmidt Architekt BDA, Pforzheim/Berlin/Buenos AiresJurybegründung: "zukunftsorientiert und kreativ"Der Architekt Andreas R. Becher, Vorsitzender des Preisgerichts, lobte den professionellen Gewinnerentwurf, der einstimmig durch die Jury prämiert wurde und teilte das Ergebnis der Jury wie folgt mit: "Der Entwurf fasst mit einer Zeile entlang der Bachstraße und einem Hochhaus an der Altonaer Straße einen weitgehend lärmgeschützten Innenbereich. Drei sogenannte Stadthäuser im grünen Rückbereich ergänzen das Spektrum an Wohntypologien. Die differenzierte Gestaltung der Freiflächen, bei gleichzeitiger halböffentlicher Durchwegung, lässt eine angenehme, allen Bewohnern zuträgliche Innensituation erwarten.""Wir sind sehr zufrieden mit dem Ergebnis. Die Gewinner haben zukunftsorientierte und kreative Entwürfe erarbeitet", freute sich Jörn von der Lieth, Geschäftsführer der HWS. Die Entwürfe würden durch klare und zielgerichtete städtebauliche Konzepte überzeugen, sagte von der Lieth weiter. Die Lage werde belebt und das Grundstück wieder repräsentativ. Darüber hinaus ermöglichten die Gebäude zeitgemäße, aber auch bewährte Wohnungsgrundrisse.Die Entwürfe der Preisträger können nach vorheriger Anmeldung vom 13. bis 21. Dezember 2012 im Bürogebäude der Hilfswerk-Siedlung, Kirchblick 13 14129 Berlin, besichtigt werden.

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 Kerstin Braun
Kerstin
Braun
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