Im Karree Albert-Schweitzer-Straße, Berliner Straße, August-Conrad-Straße und Fab-rikstraße errichtet die kommunale Wohnungsbaugesellschaft drei Mehrfamilienhäuser mit 114 Wohnungen sowie ein Parkdeck mit 97 Pkw-Stellplätzen. Das Land Brandenburg unterstützt das auf rund 24,6 Millionen Euro veranschlagte Bauvorhaben mit einem Förderdarlehen in Höhe von 14,7 Millionen Euro und einem Zuschuss von knapp 2,4 Millionen Euro aus dem 100-Millionen-Programm für den sozialen Wohnungsbau. 86 der entstehenden Wohnungen unterliegen einer Mietpreis- und Belegungsbindung und werden entsprechend der Förderrichtlinien für eine Nettokaltmiete von 5,50 Euro, beziehungsweise 7 Euro an Haushalte mit Wohnberechtigungsschein vergeben. Die übrigen 28 Wohnungen ohne Belegungs- und Mietpreisbindung werden für etwa 9,50 Euro angeboten. Voraussichtlich Anfang 2021 können die ersten Mieter einziehen.
„Wir sorgen dafür, dass Wohnen für alle Menschen im Land bezahlbar bleibt. Dafür haben wir die Wohnraumförderung auf 100 Millionen Euro jährlich erhöht und mit dem neuen Wohnraumförderungsgesetz den Personenkreis deutlich erweitert, der eine Mietpreis- und belegungsgebundene Wohnung beziehen kann. Mit dem Projekt in Hennigsdorf kommen wir einen großen Schritt weiter. Gemeinsam mit der Hennigsdorfer Wohnungsbaugesellschaft setzen wir einen Rahmenvertrag um, der Maßnahmen enthält, mit denen wir den angespannten Wohnungsmarkt der Stadt entlasten“, sagte Ministerin Schneider anlässlich der Grundsteinlegung.
Der Neubau der 114 Wohnungen ist wesentlicher Bestandteil eines integrierten Entwicklungskonzeptes für das gesamte Albert-Schweitzer-Quartier. Modernisierung und Erweite-rung des bestehenden Nachbarschaftstreffs, die Um- und Neugestaltung des Wohnumfeldes, die Neuorganisation des ruhenden Verkehrs und eine Reihe sozialer Maßnahmen zur Förderung des nachbarschaftlichen Zusammenlebens und der Integration mit einem Gesamtvolumen von knapp drei Millionen Euro flankieren den Wohnungsneubau. Für diese Maßnahmen stehen rund 2,5 Millionen Euro Fördermitteln aus dem Investitionspakt „Soziale Integration im Quartier“ zur Verfügung.
„In Verbindung mit den geplanten Entwicklungsmaßnahmen werden unsere Neubauten dem Albert-Schweitzer-Quartier einen deutlichen Schub verleihen und es von seinem Aschenputtel-Image befreien“, zeigte HWB-Geschäftsführer Holger Schaffranke sich über-zeugt. „Wir werden die Bewohner des Quartiers bei diesem Projekt mitnehmen.“
Bürgermeister Thomas Günther ergänzte: „Bei dem Bauvorhaben wurde darauf geachtet, dass die Mieten nicht durch die Decke gehen, dass die soziale Integration gefördert wird.“
Foto: Nicht nur die Sonne strahlte. Landrat Ludger Weskamp, Bürgermeister Thomas Gün-ther, Ministerin Kathrin Schneider und HWB-Geschäftsführer Holger Schaffranke (v.l.n.r.) griffen bei der Grundsteinlegung im Albert-Schweitzer-Quartier zur Maurerkelle. Copyright: HWB
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