Die Gesamtkosten des Bauprojekts betragen rund 25,6 Millionen Euro. Die HWB erhält fast 14,7 Millionen Euro als Darlehen und knapp 2,4 Millionen Euro als Zuschuss. Die Hennigsdorfer Wohnungsgesellschaft trägt einen Eigenanteil von mehr als 3,8 Millionen Euro.
„Mit den Verbesserungen in der Wohnraumförderung und dem neuen Wohnraumfördergesetz sorgen wir dafür das Wohnen für alle Menschen im Land bezahlbar bleibt. Mit dem Projekt in Hennigsdorf kommen wir einen großen Schritt weiter. Die Hennigsdorfer Wohnungsbaugesellschaft ist für uns ein verlässlicher Partner. 2017 hatten wir einen Rahmenvertrag geschlossen den wir nach und nach umsetzen. So wird das Angebot für Haushalte mit niedrigem Einkommen auf dem angespannten Wohnungsmarkt verbessert, “ sagte Ministerin Schneider.
„Die heutige Unterzeichnung des Fördervertrages für den Neubau von 114 Wohnungen ist für uns keine Routineangelegenheit“, erklärte HWB-Geschäftsführer Holger Schaffranke. „Wir sind sehr froh über dieses Förderprogramm, das uns in die Lage versetzt, Wohnungen für 5,50 oder 7 Euro Kaltmiete zu errichten.“
Mit dem von der HWB, der Investitionsbank des Landes und dem Potsdamer Ministerium für Infrastruktur und Landesplanung entwickelten Konzept kann ein großer Teil des mietpreis- und belegungsgebundenen Wohnungsbestandes der HWB über den ursprünglichen Förder- und Bindungszeitraum hinaus gesichert und zusätzliche Wohnungen mit bezahlbaren Mieten gebaut werden. Der „Hennigsdorfer Weg“ beinhaltet neben der Verlängerung der Belegungs- und Mietpreisbindung auch deren Flexibilisierung. Die Bindung ist nicht mehr dauerhaft an eine bestimmte Wohnung gekoppelt, sondern kann innerhalb des HWB-Bestandes auf jede in der Ausstattung vergleichbare Wohnung übertragen werden. Durch diese Flexibilisierung kann die HWB Haushalte mit Wohnberechtigungsschein insgesamt besser und schneller versorgen.
Visualisierung: PÖTTING ARCHITEKTEN
Ansprechpersonen