HWB baut 114 geförderte Mietwohnungen in Hennigsdorf

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Bauministerin Kathrin Schneider übergab am 14. Januar 2019 den Fördervertrag für den Neubau von 114 Mietwohnungen an die Hennigsdorfer Wohnungsbaugesellschaft mbH (HWB). Im Albert-Schweitzer-Quartier werden ab 2019 drei Wohnhäuser mit 114 Wohnungen neu gebaut, davon 86 mietpreis- und belegungsgebunden für eine Kaltmiete von 5,50 bzw. 7 Euro pro Quadratmeter. 2017 wurde zwischen der Investitionsbank des Landes Brandenburg (ILB) und der HWB der Rahmenvertrag „Hennigsdorfer Weg“ geschlossen, darin wurde neben dem Neubau von belegungsgebundenen Wohnungen auch die Verlängerung von Mietpreis-und Belegungsbindungen in 517 Wohnungen geregelt.

Die Gesamtkosten des Bauprojekts betragen rund 25,6 Millionen Euro. Die HWB erhält fast 14,7 Millionen Euro als Darlehen und knapp 2,4 Millionen Euro als Zuschuss. Die Hennigsdorfer Wohnungsgesellschaft trägt einen Eigenanteil von mehr als 3,8 Millionen Euro.

„Mit den Verbesserungen in der Wohnraumförderung und dem neuen Wohnraumfördergesetz sorgen wir dafür das Wohnen für alle Menschen im Land bezahlbar bleibt.  Mit dem Projekt in Hennigsdorf kommen wir einen großen Schritt weiter. Die Hennigsdorfer Wohnungsbaugesellschaft ist für uns ein verlässlicher Partner. 2017 hatten wir einen Rahmenvertrag geschlossen den wir nach und nach umsetzen. So wird das Angebot für Haushalte mit niedrigem Einkommen auf dem angespannten Wohnungsmarkt verbessert, “ sagte Ministerin Schneider.

„Die heutige Unterzeichnung des Fördervertrages für den Neubau von 114 Wohnungen ist für uns keine Routineangelegenheit“, erklärte HWB-Geschäftsführer Holger Schaffranke. „Wir sind sehr froh über dieses Förderprogramm, das uns in die Lage versetzt, Wohnungen für 5,50 oder 7 Euro Kaltmiete zu errichten.“

Mit dem von der HWB, der Investitionsbank des Landes und dem Potsdamer Ministerium für Infrastruktur und Landesplanung entwickelten Konzept kann ein großer Teil des mietpreis- und belegungsgebundenen Wohnungsbestandes der HWB über den ursprünglichen Förder- und Bindungszeitraum hinaus gesichert und zusätzliche Wohnungen mit bezahlbaren Mieten gebaut werden. Der „Hennigsdorfer Weg“ beinhaltet neben der Verlängerung der Belegungs- und Mietpreisbindung auch deren Flexibilisierung. Die Bindung ist nicht mehr dauerhaft an eine bestimmte Wohnung gekoppelt, sondern kann innerhalb des HWB-Bestandes auf jede in der Ausstattung vergleichbare Wohnung übertragen werden. Durch diese Flexibilisierung kann die HWB Haushalte mit Wohnberechtigungsschein insgesamt besser und schneller versorgen.

Visualisierung: PÖTTING ARCHITEKTEN

 

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