Die HOWOGE Wohnungsbaugesellschaft mbH hat die komplette Sanierung des 17-geschossigen Hochhauses in der Baikalstraße 21 abgeschlossen. In dem Haus sind, teilweise durch Grundrissänderungen, 210 Ein-Zimmer-Wohnungen, 15 Zwei-Zimmer-Wohnungen und drei behindertenfreundliche Wohnungen im Erdgeschoss entstanden. Eine Gästewohnung für Besucher ist ebenfalls vorgesehen.
Das Haus wurde 1968 mit 240 jeweils 25 Quadratmeter großen Ein-Zimmer-Wohnungen errichtet. Nach der umfangreichen Sanierung im Juli 2004 vom Dach bis zum Keller erstrahlt die Fassade in zarten Blautönen. Die Balkone wurden als Stahl-Glas-Konstruktion neu gestaltet. Das Investitionsvolumen für die komplexe Sanierung beträgt ca. 4,3 Millionen Euro.Im Rahmen einer feierlichen Einweihung des Hauses stellten die Geschäftsführer der HOWOGE, Hans-Jürgen Adam und Bernd Kirschner, am 14. März 2005 den gelungenen Umbau des Hauses vor. Mit ihm hat die Gesellschaft ihr Konzept für seniorenfreundliches Wohnen umgesetzt. Ältere Menschen finden in den modernen Wohnungen ein ideales Zuhause. In Zusammenarbeit mit der Volkssolidarität werden verschiedenste Serviceleistungen angeboten. Im Erdgeschoss eröffnet ein Seniorentreff. Mieter in der Baikalstraße 21 können gemeinschaftlich zusammenleben und die Freizeit, wenn sie möchten, gemeinsam bei Ausflügen oder Bastelnachmittagen verbringen. Eine Hausdame kümmert sich um die Belange der Mieter. Inklusive der Serviceleistungen der Volkssolidarität kostet die Ein-Zimmer-Wohnung 280 Euro Miete pro Monat. Im schön gestalteten Empfangsbereich sorgt ein Conciergedienst für Sauberkeit und Ordnung im Haus und ist Ansprechpartner für die Mieter. Ein Zahnarzt betreibt im Erdgeschoss seine Praxis. Geplant ist auch ein Geschäft für Geschenkartikel, weitere Geschäfte und Restaurants befinden sich in den neu errichteten Volkradpassagen direkt nebenan. Ärztehäuser und Freizeittreffs, ein Park direkt hinter dem Haus und nicht zuletzt der Tierpark Friedrichsfelde runden das breitgefächerte Infrastrukturangebot des Kiezes ab.