HOWOGE TESTET WASSERMENGENREGLER "ÖKO-FLOW"

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Die HOWOGE Wohnungsbaugesellschaft mbH startete am 1. April 2006 ein Pilotprojekt zur Wassereinsparung. Im Lichtenberger Ortsteil Karlshorst wird bei 40 Mietparteien für ein Jahr der Wassermengenregler öko-flow® getestet. Dahinter verbirgt sich ein Winzling aus Metall, der für eine spürbare Wassereinsparung sorgen soll, ohne dass die Wohnqualität beeinträchtigt wird. Damit der Wassermengenregler eingesetzt werden kann, sind nur wenige Minuten nötig. Ein Fachmann bringt den drei Zentimeter großen Metallzylinder vorn am Wasserhahn des Handwaschbeckens, der Spüle und am Schlauchanschluss der Dusche an. Darin befindet sich ein Federwerk, das den Wasserdruck regelt und damit reduziert. Beim Händewaschen oder Duschen spürt man nichts – doch die ausfließende Wassermenge wird kaum merklich reduziert. Das System ist verkalkungsarm und verhindert so die Bakterienbildung am Strahlregler. Neben der Wasser- und Abwasserersparnis ergibt sich durch die Reduzierung der Menge des zu erwärmenden Wassers auch eine Energieersparnis. Dazu soll die Konstruktion auch Druckschwankungen in der gesamten Hauswasseranlage ausgleichen. Der Deutsche Mieterbund hat den Wassermengenregler zertifiziert und spricht von Einsparungen beim Wasserverbrauch zwischen 12 und 37 Prozent, den andere Wohnungsunternehmen erzielten. Er empfiehlt öko-flow® ausdrücklich. Für die "Testmieter" ist der Einbau und die Wartung der Wassersparwinzlinge zunächst umsonst. Später fallen Wartungskosten in Höhe von 1,50 Euro pro Monat an. Die Wassereinsparung soll diese Kosten kompensieren und eine zusätzliche Kostenersparnis bringen. Schätzungen gehen  je nach Größe des Haushaltes von 60 bis 80 Euro Kostenersparnis jährlich aus. Die HOWOGE wird mit ihrem Vertragspartner UHT die Neuerung in den ausgewählten Wohnungen ein Jahr lang auf Störanfälligkeit und Wirkungsgrad testen. Nach der Pilotphase wird entschieden, ob öko-flow® auch in anderen HOWOGE-Wohnungen eingesetzt wird.