HOWOGE RETTET EINRICHTUNG IM GENSINGER KIEZ: "FALKENBURG" STEHT BALD WIEDER OFFEN

PDF
Die "Falkenburg", eine vom SJD – Die Falken im Gensinger Kiez in Lichtenberg betriebene Kinder- und Jugendeinrichtung, stand noch vor wenigen Wochen vor dem Aus: Das Haus in der Gensinger Straße 101 wurde im Februar 2008 durch die Bauaufsicht gesperrt. Durch einen Kooperationsvertrag mit der HOWOGE ist eine Wiedereröffnung im April 2008 gesichert. Das Wohnungsunternehmen, das im Gensinger Kiez etwa 750 Wohnungen bewirtschaftet, unterstützt mit 7.000 Euro die erforderlichen Instandsetzungsarbeiten an der Elektroanlage und dem Fluchtweg, die ab Mitte März vorgenommen werden können. Außerdem sorgen die Falken in Eigenregie für Renovierungsarbeiten im und am Gebäude. Wenn alles vollbracht ist, soll in der "Falkenburg" ein zukünftiges Wiedereröffnungsfest gefeiert werden.Grundlage des Kooperationsvertrages ist das gemeinsame Interesse an der Schaffung stabiler sozialer Strukturen. Für die im Kiez lebenden Kinder und Jugendlichen sollen Angebote zur sinnvollen Freizeitgestaltung unterbreitet werden.Die Falken wollen weiterhin allen Kindern von Mietern der HOWOGE die Möglichkeit zur Nutzung der "Falkenburg" eröffnen. Dies gilt ausdrücklich auch für die Integration von Mietern mit Migrationshintergrund. Bei Mieter- und Kiezfesten der HOWOGE werden die Falken künftig mit einer Hüpfburg und anderen Kinderbetreuungsutensilien zur Stelle sein. Thomas Wesenberg, Projektleiter der "Falkenburg": "Wir freuen uns sehr darüber, dass die HOWOGE Verantwortung für die sozialen Belange im Gensinger Kiez übernimmt." Die Kinder- und Jugendeinrichtung "Falkenburg" wird im strukturell problematischen Gensinger Kiez in der Tat gebraucht. Rund 40 so genannte "Lückekinder" im Alter von 6 bis 13 Jahren nutzten bislang die vielfältigen Angebote. Die Hälfte der Kinder hat einen Migrationshintergrund, ein großer Teil kommt aus sozial schwachen Familien.Die HOWOGE Wohnungsbaugesellschaft mbH, unterstützt als große landeseigene Wohnungsbaugesellschaft vor allem in Berlin-Lichtenberg soziale, kulturelle, Sport- und Bildungsinitiativen, besonders für Kinder und Jugendliche. Die Weiterentwicklung der Kieze soll den sozialen Frieden erhalten und stabilisieren und die Wohnungsbestände für die Bewohner und potentielle Neumieter attraktiver machen. Das Kiezmanagement umfasst sowohl Einzelveranstaltungen, Projekte, Veranstaltungen, als auch langfristige Maßnahmen. Die HOWOGE wurde mehrfach für ihr soziales Engagement ausgezeichnet. BBU-Vorstandsmitglied Ludwig Burkardt gratulierte der HOWOGE zu dieser Aktion.