Insgesamt werden in Adlershof damit 128 Zwei- bis Vier-Zimmer-Wohnungen erstellt. 40 Wohnungen werden barrierefrei sein. Aufgrund des zukunftsweisenden Energiestandards werden die warmen Betriebskosten bei monatlich 0,40 Euro pro Quadratmeter liegen. Der aktuelle Durchschnittswert der warmen Betriebskosten in Berlin beträgt pro Monat 1,08 pro Quadratmeter
Die Häuser werden mit einer hervorragend gedämmten Gebäudehülle und einer hocheffizienten Lüftungsanlage mit Wärmerückgewinnung ausgestattet, so dass sie einen sehr geringen Wärmebedarf haben. Durch Solarthermie- und Photovoltaikanlagen auf den Dächern erzeugt „Powerhouse“ außerdem eigene Energie. Die jährliche Produktion von Wärme und Strom liegt dabei höher als der Energiebedarf der energetisch optimierten Gebäude. Damit erreicht das Projekt den höchsten energetischen Standard im Wohnungsbau und ist berechtigt, das vom Bundesumweltministerium eingeführte Label „Effizienzhaus Plus“ zu führen. „Mit ‚Powerhouse‘, dem ersten Plusenergieprojekt im Mietwohnungsbau in Berlin, setzen wir neue Maßstäbe. Die positive Energiebilanz ermöglicht es, die Nebenkosten niedrig zu halten. Es freut uns sehr, dass die HOWOGE zusammen mit Laborgh als Pionier auf diesem Feld wirken kann“, sagt HOWOGE-Geschäftsführerin Stefanie Frensch. „‚Powerhouse‘ ist nicht nur ein energetisches Vorzeigeprojekt. Wir haben ein Produkt für nachhaltiges Bauen entwickelt, das den Einsatz innovativer Technologien, nachhaltiger Baustoffe und städtebaulicher Qualität auch im günstigen Wohnungsbau ermöglicht“, ergänzt Laborgh-Geschäftsführer Florian Lanz.
Zum Jahreswechsel 2016/2017 ist das Richtfest für die fünf Häuser vorgesehen. Die schlüsselfertige Übergabe an die HOWOGE ist für das Jahr 2018 geplant.
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