Der Wohnungsbestand stammt aus dem Baujahr 1970 und steht zum Teil unter Denkmalschutz (Mehringplatz). Über den Kaufpreis haben die Parteien Stillschweigen vereinbart. Auf Verkäuferseite waren Knight Frank Berlin und Gleiss Lutz beratend tätig.
HOWOGE-Geschäftsführer Ulrich Schiller erläutert: „Die HOWOGE hat sich bewusst an dem Bieterverfahren für dieses im Milieuschutzgebiet liegende Portfolio beteiligt. Anders als in einem zu erwartenden Vorkaufrechtsverfahren bietet der gezielte Ankauf die Möglichkeit, in sorgfältigen Analysen alle wirtschaftlichen und technischen Chancen und Risiken zu prüfen und abzuwägen. So konnten wir den notwendigen Instandsetzungsbedarf bereits in unsere Wirtschaftlichkeitsberechnung einpreisen. Wir prüfen auch weiterhin kontinuierlich den Ankauf von Portfolios in ganz Berlin, insbesondere auch im Zuge von Rekommunalisierungen.“
André Gretsch von der Optimum Asset Management ergänzt: „Wir sind zuversichtlich mit der HOWOGE als Käufer eine langfristige Perspektive für die gesamte Liegenschaft geschaffen zu haben. Für unsere Anleger ist der Verkauf zu diesem Zeitpunkt ein wichtiger Baustein in der Erfüllung unserer erfolgreichen Fondstrategie.“
Im Jahr 2020 hat die HOWOGE somit nahezu 1.000 Wohnungen in den Bezirken Lichtenberg, Marzahn-Hellersdorf, Spandau und nun auch Friedrichshain-Kreuzberg erworben bzw. in ihren Bestand überführt. Dazu zählen 150 Wohnungen in der Zerbster Straße in Berlin-Hellersdorf, 32 in der Eitel- und Margaretenstraße in Berlin-Lichtenberg, 107 in der Spandauer Grenadierstraße, 104 Wohnungen In der Rhinstraße in Lichtenberg sowie 215 Wohnungen in der Dolgenseestraße, ebenfalls in Lichtenberg.
Foto, Copyright: HOWOGE / Dennis Hofdiener
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