"Mit mehr als 100.000 Mieterinnen und Mietern trägt die wachsende Howoge die Verantwortung für eine Großstadt", sagt Ulrich Schiller, Geschäftsführer der Howoge. "Wir sind längst nicht mehr nur ein Bestandsverwalter, sondern vor allem Stadtentwickler. Unsere wichtigste Aufgabe ist und bleibt es, neuen, bezahlbaren Wohnraum zu errichten. Gleichzeitig werden wir unseren Bestand, wo immer es wirtschaftlich sinnvoll ist, auch über Ankäufe erweitern und uns intensiv mit dem Thema Klimaneutralität unserer Quartiere beschäftigen".
Klimaschutz im Neubau und Bestand
Seit Start der Neubauoffensive hat das Unternehmen mehr als 4.200 Wohnungen in sechs Berliner Bezirken fertiggestellt, über 70 Neubauprojekte befinden sich derzeit in Bau und Planung. Dabei spielt klimafreundliches Bauen eine übergeordnete Rolle. Erst im vergangenen Jahr hat die Howoge ihr erstes klimaneutrales Wohnquartier fertiggestellt. "Wir verfolgen bereits heute das Ziel, einen möglichst geringen ökologischen Fußabdruck zu hinterlassen", erklärt Howoge-Geschäftsführer Thomas Felgenhauer. "Bauen mit Holz und umweltfreundlichen Materialien, grüner Mieterstrom vom eigenen Dach und intelligente Gebäudetechnik sind nur einige Maßnahmen, die schon heute zum Einsatz kommen und uns eine langfristig nachhaltige Bewirtschaftung ermöglichen."
Auch was die Bestandsbauten betrifft, hat die Howoge schon früh auf energetische Optimierung gesetzt. Bereits in den 1990er Jahren investierte das Unternehmen mehr als eine Milliarde Euro, um den damaligen Bestand nahezu komplett zu modernisieren und energetisch zu ertüchtigen. Im Ergebnis liegt die CO2-Emission einer Howoge-Wohnung bereits jetzt 30 Prozent unter dem Berliner Durchschnitt. Auch für die Zukunft sind umfangreiche Modernisierungsmaßnahmen geplant, mit der klaren Zielsetzung eine weitere deutliche CO2-Reduktion bis zur CO2-Neutralität zu erlangen. Für ihr Engagement im Bereich des Klimaschutzes wurde die Howoge im Jahr 2013 mit dem Deutschen Nachhaltigkeitspreis ausgezeichnet.
Für den Mieter und den Kiez
Als sozial verantwortungsvolles Unternehmen verfolgt die Howoge das Ziel, lebenswerte Quartiere zu erhalten und setzt sich für gute nachbarschaftliche Beziehungen ein. In fünf Kundenzentren und einem Servicebüro haben die Mieter*innen direkte Ansprechpartner*innen. Darüber hinaus sind in den Beständen insgesamt 121 Hausmeister*innen unterwegs, 54 Concierges vor Ort und 32 mobile Hausmeister abends und nachts bei Ruhestörungen oder in Sicherheitsfragen im Einsatz. Seit 2010 unterstützen Kiezhelfer ältere oder gesundheitlich eingeschränkte Mieter*innen im Alltag beispielsweise beim Möbel rücken und Behördengängen oder dem wöchentlichen Einkauf. Das Angebot ist kostenfrei und in Berlin bislang einzigartig.
Um die Kieze lebenswert und stabil zu halten unterstützt die Howoge zudem Soziale Träger, Vereine oder Freizeiteinrichtungen in ihren Kiezen. Im Jahr 2018 gründete das Unternehmen die gemeinnützige Stiftung Stadtkultur. In ihrem Engagement für eine gemischte Stadt verbindet die Stiftung Kunst und Kultur, Bildung und Soziales sowie Wissenschaft und Baukultur mit städtischen Zielen.
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