Mehr als drei Viertel der Bevölkerung in Berlin und Brandenburg sind mit dem Konzept des genossenschaftlichen Wohnens vertraut. Das ergab eine bundesweite FORSA-Umfrage unter mehr als 3.000 Personen.
Demnach waren in Brandenburg über 70 Prozent der Befragten in der Lage, auf Nachfrage nach den eigenen Kenntnissen von Wohnungsgenossenschaften eine positive Auskunft zu geben – in Berlin waren es sogar fast 80 Prozent. Übertroffen wurde dieses Ergebnis nur von Hamburg (82 %). Damit liegen sowohl Berlin als auch Brandenburg weit über dem bundesdeutschen Durchschnitt von 54 Prozent. Insbesondere in den alten Bundesländern ist diese Form der Wohnraumversorgung sogar vielen unbekannt. "Die positiven Ergebnisse in Berlin und Brandenburg sind ein Beweis für den hohen Stellenwert und die gute Arbeit der Wohnungsgenossenschaften vor Ort", kommentierte BBU-Vorstandsmitglied Maren Kern. Insbesondere in Berlin wird das genossenschaftliche Wohnen als echte Alternative zu Eigentum und Miete gesehen, wie 60 Prozent der Befragten bestätigten. Werbung spielte dabei offenbar sogar nur eine sehr untergeordnete Rolle: Nicht einmal 15 Prozent der interviewten Personen hatten in den letzten Monaten Anzeigen von Wohnungsgenossenschaften gesehen.Kern: "Passend zum Internationalen Jahr der Genossenschaften 2012 ist das eine klare Bestätigung dafür, dass die Wohnungsbaugenossenschaften in Berlin und Brandenburg gut aufgestellt sind und sehr optimistisch in die Zukunft blicken können."
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