HOFFNUNG AUF EIN ENDE DER KRISE?

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Die Konjunkturerwartungen des Zentrums für europäische Wirtschaftsforschung (ZEW) liegen im April erstmals seit Juli 2007 wieder im positiven Bereich. "Eine zaghafte Belebung in der zweiten Jahreshälfte wird wahrscheinlicher" kommentierte Prof. Wolfgang Franz, ZEW-Präsident und Chef der Wirtschaftsweisen, diese Daten. Das ZEW befragt monatlich 300 Finanzexperten zu ihrer Einschätzung der Lage und ihren Erwartungen bezüglich der Konjunkturentwicklung in den kommenden sechs Monaten. Im April hat sich der hieraus berechnete Indikator um 16,5 Punkte verbessert, sodass er mit +13,0 Punkten erstmals seit fast zwei Jahren wieder im positiven Bereich liegt. Ursache der positiven Erwartungen seien die staatlichen Konjunkturpaketen, die zunehmend ihre Wirkung entfalten, so das ZEW. Zudem stütze geringe Inflationsrate den Konsum. Auch die konjunkturellen Aussichten für die USA haben sich den Finanzmarktexperten zufolge aufgehellt. Vorsichtige positive Impulse kommen außerdem aus anderen Ländern wie zum Beispiel China."Die ZEW-Konjunkturerwartungen zeigen zusammen mit einer Reihe anderer Indikatoren, dass es eine begründete Aussicht auf eine Bodenbildung gibt, so dass die Abwärtsdynamik der Wirtschaftsaktivität zum Stillstand kommen wird. Sogar eine zaghafte Belebung in der zweiten Hälfte des Jahres wird wahrscheinlicher," kommentiert ZEW-Präsident Prof. Dr. Wolfgang Franz.