Täglich öffnet der rbb ein Türchen des historischen Adventskalenders. Hierbei zeigen sie die Schokoladenseiten von historischen Gebäuden in Brandenburg. Hinter Türchen Nummer Acht verbarg sich das denkmalgeschützte Fachwerkhaus in der Mönchenstraße 50 der Wohnungsbaugesellschaft Jüterbog.
Das zweigeschossige Gebäude wurde Ende des 18. Jahrhunderts errichtet. Zwei Besonderheiten zeichnen das Gebäude aus: Die mit 27 Metern ungewöhnlich lange Straßenfront und die Oberlaube aus der Zeit der Erbauung im Obergeschoss der Hofseite. Es ist das einzige in Jüterbog bekannte Gebäude, bei dem ein Laubengang an einem Wohnhaus zu finden ist. Anfangs gehörte das Haus einem Kaufmann und einem Brunnenbauer. In den 1920er Jahren zog eine Gastwirtschaft ein und eine Begegnungsstätte im Erdgeschoss entstand. In der 70ern wurde es Standort der Volkssolidarität. 2005 endete die Nutzung des Gebäudes. Infolgedessen suchte die Stadt Jüterbog als Eigentümerin nach Kaufinteressenten. Im Juli 2008 wurde es schließlich von der Wohnungsbaugesellschaft Jüterbog erworben. Aufgrund einer Spitzenförderung durch das Land Brandenburg konnte sie mir umfangreichen Sanierungsarbeiten beginnen. Dabei konnte auch das Fachwerk, jahrzehntelang von Putz verborgen, wieder freigelegt werden. Derzeit wird das Haus weiterhin modernisiert. Es entstehen fünf Wohnungen mit jeweils zwei Zimmern, die sowohl altersgerecht als auch barrierefrei sind. Bezugsfertig sind die Wohnungen voraussichtlich ab Januar 2012.Den Beitrag vom RBB finden Sie unter folgendem Link.
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