Die Bauarbeiten für den Modulbau in der Adolf-Damaschke-Straße 39 hatten im März 2022 begonnen. Die Module wurden im August 2022 geliefert. Mit Investitionskosten in Höhe von etwa 14,3 Millionen Euro ist die neue Kindertagesstätte das bislang größte kommunale Projekt der Gesellschaft. Die Investition wurde maßgeblich von der Investitionsbank des Landes Brandenburg ILB finanziert.
Der Dreigeschosser mit gut 3.600 Quadratmetern Nutzfläche hat 16 Gruppenräume und zahlreiche weitere Funktionsräume. Die Räume für die Krippenkinder befinden sich im EG, mit ebenerdigem Zugang zur Außenspielfläche. Die etwas Größeren, 3-6-jährigen Kinder, werden im 1. OG betreut. Im 2. OG befindet sich der 160qm große Bewegungsraum, neben dem 130 Quadratmeter großen Speiseraum. Beide Räume haben großzügige bodentiefe Fenster mit Blick auf den Außenspielbereich und die Havel. Damit beide Räume für die insgesamt 200 Kinder flexibel genutzt werden können, wurden mobile Trennwände eingebaut. Zum Gelingen des Projekts hatte die Architektin der HGW Una Raeuber maßgeblich beigetragen.
Ein nutzerfreundliches Farbkonzept zieht sich konsequent durch das Gebäude und sorgt für leichte Orientierung. Große Fensterflächen und breite Spielflure lassen die Räume noch heller und einladender wirken und unterstützen das offene Konzept des Trägers. Die Kita wurde barrierefrei geplant, ein Personen- und Speisaufzug erleichtern die geschossübergreifende Nutzung. Vor der Kita gibt es ausreichend Stellfläche für Fahrräder, Lastenräder und PKW.
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