HENNIGSDORFER WOHNUNGSBAUGESELLSCHAFT STELLT SICH AUF DEMOGRAFISCHEN WANDEL EIN

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Wie die Märkische Allgemeine Zeitung berichtete, sei der Bestand der Hennigsdorfer Wohnungsbaugesellschaft (HWB) "durchsaniert", sagt Olaf Glowatzki, Prokurist bei der HWB. Wie sich das Unternehmen auf den demografischen Wandel eingestellt hat, erläuterte Glowatzki gestern dem Vorsitzenden der SPD-Landtagsfraktion, Ralf Holzschuher, der vom Landtagsabgeordneten Thomas Günther nach Hennigsdorf eingeladen worden war. Man wolle ja nicht plötzlich mit Leerstand konfrontiert sein, deshalb befasse sich die HWB seit 2007 mit dem demografischen Wandel, so Glowatzki. Denn ein Viertel der Bevölkerung sei über 65 Jahre alt – Tendenz steigend. Deshalb habe das Unternehmen 14 Aufzüge nachgerüstet und damit 200 Wohnungen barrierefreier gestaltet. Nicht alle Aufzüge konnten so angebracht werden, dass die Mieter keine Treppen steigen müssen. Doch acht Stufen seien für viele ältere Menschen zu verkraften. Weitere Fahrstuhlanbauten plant die HWB nicht, weil sie nicht mehr wie bisher gefördert werden. Und ohne Fördermittel sei das nicht zu stemmen.Mit kleinteiligen Maßnahmen wie Badumbauten – Wanne raus, Dusche rein – kommt die HWB den Bedürfnissen älterer Mieter entgegen und gibt Zuschüsse von 1000 Euro für einen Badumbau. Glowatzki beklagte, dass das Bauordnungsrecht andere Umbauten wie das Anbringen eines 2. Handlaufs im Flur behindere. Vom Pflegedienst "Medimobil", der mit einer Sozialstation im HWB-Haus an der Nauener Straße ansässig ist, erhielten die SPD-Politiker den Hinweis mit auf den Weg, sich für gleichen Lohn für Pflege-Fachpersonal in Berlin und Brandenburg einzusetzen

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