HEIZUNGSANLAGEN OPTIMIEREN – ABER WIE?

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Seit den Veröffentlichungen zum "Optimus-Projekt" der Deutschen Bundesstiftung Umwelt, das von der Fachhochschule Wolfenbüttel (Prof. Dr. Wolf) durchgeführt wurde, ist bekannt, dass in bestehenden Heizungsanlagen ein erhebliches Energiesparpotential steckt, das mit geringinvestiven Maßnahmen erschlossen werden kann. Doch was muss getan werden und was kostet das? Das Energieeinsparpotential durch Optimierung von Heizungsanlagen liegt zwischen fünf und 20 Prozent des Energieverbrauchs, sowohl bei Altanlagen wie auch häufig bei bereits modernisierten Anlagen. Die Potentiale sind über Indikatoren und durch unterschiedliche Analysemethoden abschätzbar. Erschließen lassen sie sich oft mit einem geringen Kostenaufwand von etwa zwei bis fünf Euro/Quadratmeter Wohnfläche. Probleme der Anlagen, die zu Mieterunzufriedenheit geführt haben, können identifiziert und beseitigt, Qualität und Komfort gesteigert werden. Damit wird insgesamt die Wirtschaftlichkeit von Wohngebäuden verbessert. In Zusammenarbeit mit der Initiative für Klimaschutz und Beschäftigung Berlin/Brandenburg des DGB hat der BBU das Informationspapier "Energie einsparen durch geringinvestive Maßnahmen -  Indikatoren und Lösungen für die energieeffiziente Optimierung des Betriebes von Heizungsanlagen" erarbeitet. Vertieft wurde das Thema in einem Technischen Fachgespräch des BBU unter dem Titel "Optimierung von Heizungsanlagen – Hydraulischer Abgleich". Es wurde mit der Initiative für Klimaschutz und Beschäftigung des DGB Berlin/Brandenburg am 16. August 2006 durchgeführt. Unter der Moderation von Siegfried Rehberg berichteten die Vertreter der Energiedienstleistungsbranche, der Ingenieure und der Zuliefererindustrie über erfolgreiche Beispiele zur Erschließung von Energieeinsparpotenzialen mit geringinvestiven Maßnahmen.Die Vorträge von Wilfried Boysen, Energie Dienstleistung Boysen GmbH Berlin: "Wirtschaftliche Potenziale der Anlagenoptimierung und ihre Realisierungsbedingungen, organisatorische Schritte", Markus Wolfsdorf, Baukammer Berlin: "Rechtliche und technische Grundlagen; historische Hintergründe; Lösungsmöglichkeiten, Strategien und Verfahrenswege zur Optimierung von Heizanlagen", Frank W. Lipphardt, Berliner Energieagentur GmbH, Berlin: "Der Feldversuch "Energieeinsparung in Bestandsgebäuden von GASAG, EMB, BBU und EAB", Herrn Rüthrich, WILO AG, Dortmund/Berlin: "Hocheffizienz-Pumpen: Energie- und betriebstechnische Vorzüge im Vergleich zu konventionellen Pumpen" und Herrn Reinke, Energie Dienstleistung Boysen GmbH Berlin: "Praxiserfahrungen: Tücken und Tricks bei der Planung und Ausführung, bei Einregulierung und optimierter Betriebsführung, Produktauswahl und Qualifikation von Mitarbeitern"sind im Internet des BBU zum Download verfügbar. Dort finden Sie auch die Information des BBU zur Optimierung von Heizungsanlagen. Vortragsunterlagen von Wilfried Boysen, Energie Dienstleistung Boysen GmbH Berlin Vortragsunterlagen von Markus Wolfsdorf, Baukammer Berlin (4,5 MB) Vortragsunterlagen von Frank W. Lipphardt, Berliner Energieagentur GmbH, Berlin (5,6 MB) Vortragsunterlagen von Herrn Rüthrich, WILO AG, Dortmund/Berlin (Teil 1: 4,9 MB) Vortragsunterlagen von Herrn Rüthrich, WILO AG, Dortmund/Berlin (Teil 2: 3,5 MB) Vortragsunterlagen von Herrn Rüthrich, WILO AG, Dortmund/Berlin (Teil 3: 3,1 MB) Vortragsunterlagen von Herrn Rüthrich, WILO AG, Dortmund/Berlin (Teil 4: 2,2 MB) Vortragsunterlagen von Herrn Reinke, Energie Dienstleistung Boysen GmbH Berlin BBU-Arbeitspapier

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